Nagelfluhschleife Alpenfreiheit
Die „Alpenfreiheit“ führt mitten in das größte zusammenhängende Alpgebiet Bayerns. Hier können sie erleben, welch abwechslungsreiche und wertvolle Kulturlandschaft durch eine jahrhundertealte Alpwirtschaft entstanden ist.
Zu einer typischen Alpweide gehört mindestens ein alter Bergahorn. Hinter der Oberstiegalpe führt der Weg in einen wahren a Bergahorn-Garten dieser ehrwürdigen, oft bizarr geformten Charakterbäume. Hier haben sich zahlreiche besonders schöne und alte Exemplare erhalten, darunter der imposante sogenannte „hohle Baum“. Er hat einen Umfang von 6,5 m, ist damit der zweitstärkste Ahorn Deutschlands und dürfte ca. 350 Jahre alt sein. Früher waren die Bergahorne wichtige Schattenlieferanten für das weidende Vieh, zudem wurden die Blätter als Einstreu genutzt. Heute sorgen sie vor allem für ein parkartiges abwechslungsreiches Landschaftsbild und sind zudem wertvoller Lebensraum für seltene Flechten, Moose und Farne, von denen einige nur auf Bergahornen wachsen – ein einzelner Baum als Lebensraum!
Überhaupt scheint dieser Teil des Naturparks für Bäume besonders lebenswert zu sein, denn hier findet sich eine erstaunliche Ansammlung alter und besonders mächtiger Bäume. Die ebenfalls 6,5 m Umfang messende, riesige Weißtanne zwischen Mittlerer Stiegalpe und Oberstiegalpe sollten Sie sich ebenfalls nicht entgehen lassen. Kaum zu glauben, aber auf der Hörmoos führt der Weg geradewegs an einem bunten Kräutergarten vorbei. Michel Schneider demonstriert, dass viele Pflanzen auch auf 1.300 m Höhe noch gut gedeihen können, wenn man sie genau kennt undweiß, was sie zum wachsen brauchen. Die meisten der dort angebauten Pflanzen wandern übrigens gleich nebenan direkt in die höchstgelegene Brennerei im Allgäu. Entsprechend vielfältig ist das Angebot an Edelbränden – regionale Produkte direkt von der Hörmoos!Der letzte Teil des Weges führt entlang des sogenannten Alperlebnispfads. An zahlreichen Stationen am Wegesrand können sie Wissenswertes über die Region mit seiner Alpwirtschaft erleben und erfühlen – ein Spaß für die ganze Familie. Der Weg führt zudem durch das Häderichmoor, eines der best erhaltenen Hochmoore in dieser Höhenlage.
Achtung: Nach ergiebigen Niederschlägen ist die Überquerung des Lanzenbaches nur erschwert möglich!
Parkmöglichkeit: Parkplätze an der Imbergbahn-Talstation
Ausgangspunkt: Imbergbahn Bergstation
| Schwierigkeit | schwer |
|---|---|
| Länge | 13.6 km |
| Dauer | 300 min |
| Niveau | ✩✩✩ |
|---|---|
| Erlebnis | ✩✩✩✩✩✩✩ |
| Landschaft | ✩✩✩✩✩✩✩ |
Alpengasthof Oberstiegalpe
Steif Thomas87534 Oberstaufen
Tel. +49 8386 8178
Fax +49 8386 991045
Hochbühl-Alpe
Kasper87534 Oberstaufen
Tel. 08386 8138
Hochwies-Alpe
87534 Oberstaufen-SteibisTel. 08386 8137
Hörmoos-Alpe
87534 Oberstaufen-SteibisTel. 08386 8129














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