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Spannendes aus alten Zeiten: der Roman "Die Pestspur"
Das Romandebüt des Oberstaufener Autors Bernhard Wucherer hat es in sich: "Die Pestspur" beleuchtet eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte des heute so lebensfrohen Allgäuer Schroth-Heilbades. Sie spielt 1634 im damaligen Staufen. Die Pest wütet im Allgäu, in der Bevölkerung herrschen Angst und Verzweiflung. Lodewig und sein kleiner Bruder Diederich, Söhne des Kastellans, belauschen auf dem Friedhof ein Gespräch zwischen dem Totengräber und einem Unbekannten - und werden zu Mitwissern eines gefährlichen Geheimnisses. Die mörderische Jagd auf sie führt mitten in der Pest- und Notzeit des Dreißigährigen Krieges quer durchs Allgäu.
Der 1954 geborene Bernhard Wucherer war Leiter einer Werbe- und Eventagentur in Oberstaufen. Nach 2004 wandte er sich als Museumskurator und Manager diverser Burgen in der Eifel, in Belgien und Spanien ganz seiner Leidenschaft Mittelalter zu. Zwar ist sein Erstlingswerk kein Geschichtsbuch, doch basieren die handelnden Figuren auf historischen Personen und beleuchten eindrucksvoll die Entstehung des "Fasnatziestag"-Umzugs: Als die Pest abgeklungen war, lud Graf Hugo von Königsegg-Rothenfels 1635 die überlebenden Söhne der verbliebenen Staufner Haushalte in sein Schloss. Nach dem Fest übergab er ihnen eine Fahne als Zeichen des Neuanfangs und mutigen Zusammenhaltens aller Überlebenden. Seither wird sie - wie angeordnet - jedes Jahr am Faschingsdienstag vom "Bürgerfähnrich" in einem fröhlichen Umzug durch den Ort getragen. Der 520 Seiten starke Roman "Die Pestspur" ist im Buchhandel ab 12,90 Euro zu bekommen. www.oberstaufen.de


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