Naturraum Salmaser Höhe

Schutzgebiete für Natur und Alpwirtschaft in Oberstaufen

Naturraum in Oberstaufen

Der Wanderweg vom Hompessensattel hinauf zur Salmaser Höhe und weiter über den Grat zur Thaler Höhe wird schon seit vielen Jahren von einheimischen Mountainbikern genutzt.

Handlungsbedarf für geschützten Naturraum

Aufgrund der gewaltigen Zunahme an (E-)Bikern über die letzten Jahre hat sich die Zahl der Biker auch auf diesem sensiblen Naturabschnitt deutlich erhöht. Dies liegt neben der Technisierung der Bikes vor allem an der rasanten Verbreitung von Tourentipps über die sozialen Medien, den Austausch in deren Gruppen und an den diversen Outdoor- und Bikeportalen, die von Jedermann nutzbar sind.

Die negativen Auswirkungen sind eine starke und gleichzeitige Nutzung von Wanderern und Bikern - vor allem in der Hauptsaison – was nicht immer konfliktfrei abläuft. Des Weiteren betrifft es den geschützten Naturraum und macht sich mit großem Ausmaß bei der Alpwirtschaft bemerkbar. Mutwillig zerstörte Weidezäune und Durchgangstore, entlaufenes Weidevieh u. a. haben bei den Grundstückseigentümern und Älplern für großen Unmut gesorgt. Sofortiger Handlungsbedarf war angesagt.

Schutzgebiete

Schutzgebiete Höhenzug Salmaser Höhe

Die Wegeführung über dem Höhenzug der Salmaser zur Thaler Höhe führt durch mehrere Schutzgebiete. Nähere Erläuterungen darüber gibt der Bayern-Atlas. Diese Gebiete unterliegen eines besonderen Schutzes und ein Befahren mit dem Bike ist nur eingeschränkt zulässig.

Leckner Tal mit Nagelfluhkette

Alpwirtschaft

 

Alpwirtschaft auf und um den Höhenzug der Salmaser Höhe:

Die Alpwirtschaft berichtet in der letzten Zeit vermehrt von massiven Problemen während der Weidezeit.

Rund 450 Stück Weidevieh sommern von Juni bis September in diesem Bereich und tragen zum Ertrag des Eigentümers/Pächters sowie auch zum Landschaftsbild im Allgäu bei.

Zäune und Durchgangstore werden immer wieder mutwillig beschädigt. Diese Schäden haben in den letzten Jahren bereits mehrmals zu großen Suchaktionen nach entlaufenem Vieh zu Folge gehabt, was natürlich bei den betroffenen Eigentümern und Pächtern nicht nur für großen Unmut sondern vor allem auch für einen immensen Aufwand sorgte.

Aufklärung statt Verbot

Fahrverbote sollen und können keine Lösung sein. Vielmehr möchten wir mit Aufklärung auf Beachtung und Verständnis stoßen.

1. Hinweisschilder und Informationen:

Hinweisschilder an den Wegeeinstiegen weisen darauf hin, dass es hier um keine Bikestrecke handelt. Ein QR-Code auf dem Schild verlinkt auf diese Webseite und sorgt für Aufklärung der Biker. Ein Hinweis für eine Alternativroute soll den Streckenabschnitt über die Salmaser Höhe entlasten, auf weitere wird hingewiesen.

2. Hindernisse während der Weidezeit

Zwei Barrieren an den jeweiligen Einstiegen des Weges am Hompessensattel sowie nach dem Übergang der Thaler Höhe erschweren während der Weidezeit eine Weiterfahrt. Jede Person, die dem Einstiegshindernis sowie der nachgelagerten Strecke mit weiteren Durchgangshindernissen gewachsen ist, kann sein Rad über die Hindernisse heben, sofern er dies möchte. Damit soll die Problematik verdeutlicht und die Sensibilität erhöht werden. Das gilt in gleichem Maße für Wanderer oder anderen Nutzern und stellt auch für diese Nutzergruppe kein Verbot dar.

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