Erlebe traditionelle Tänze in Oberstaufen

Meine Top 5 Brauchtumsveranstaltungen

Lebendiges Brauchtum

am 05.09.2014

Als Veranstaltungsleitung von Oberstaufen und gebürtige Steibingerin liegen mir unsere Allgäuer Tradition besonders am Herzen. Hier stelle ich Dir meine fünf liebsten Brauchtumsveranstaltungen vor:

Georgi-Ritt Steibis

Jährlich am letzten April-Sonntag finden sich verschiedene Reitergruppen aus dem gesamten Allgäu ein, um dem Schutzpatron der Reiter zu gedenken. Ihm zu Ehren ziehen bis zu 60 Pferde in Begleitung von Priester und Blasmusik von der Ortsmitte Steibis zum St. Georgsdenkmal in die Au. Dort gibt es einen Feldgottesdienst mit Pferdesegnung und anschließend einen zünftigen Frühschoppen an der Steibinger Festhalle.

Sonnenwende

Am längsten Tag im Jahr, der Sommersonnenwende am 21. Juni, wird der Tradition nach im Alpenraum vielerorts ein großes Feuer entzündet, um Unwetter, Krankheiten und sonstiges Unheil abzuwehren. Oft spricht man auch vom Johannisfeuer, da in früheren Zeiten das Feuer in der Nacht zum Johannistag angezündet wurde. In Oberstaufen kannst Du in fast jedem Ortsteil Sonnwendfeuer bewundern.

Berglerabschied mit Bartprämierung

Ende September, nach dem Viehscheid, wenn in den Alpen wieder Ruhe eingekehrt und die Arbeit der Hirten getan ist, treffen sich die „Bergler“ zu einem zünftigen Beisammensein - abseits des Touristentrubels - in der Steibinger Festhalle. Dabei werden auch die schönsten Bärte der Hirten prämiert und mit wertvollen Kuh-Schellen und -Glocken belohnt. Ein besonderes Ereignis, das Du nur in Oberstaufen erleben kannst.

Imbergmesse

Seit vielen Jahren veranstaltet der Trachtenverein Steibis einen Feldgottesdienst am Imberg-Gipfel zum Gedenken an verstorbene Vereinsmitglieder. Am zweiten Oktober-Sonntag kannst Du an der „Sunnelucke“ (Sonnenlucke) bei herrlicher Aussicht Deinen Gedanken freien Lauf lassen und die Messe mitfeiern. Umrahmt wird sie von Alphornbläsern, Blasmusik und schönen Trachten.

Nikolaustage

„Es dunklet frieh, duss isch as kolt, es stompfed Klose dur de Wold...“ So beginnt ein altes Allgäuer Volkslied, das vom Heiligen Nikolaus und seinen finsteren Gesellen den „Rumpelklausen“ (Knecht Ruprecht) handelt. Viele Mythen und Bräuche ranken sich -gerade im Alpenraum - um den Nikolaus. Dieser bringt nicht nur als Heiliger den Kindern Geschenke, sondern treibt auch vermummt mit Fellen, geschmückt mit Geweihen, Hörnern und großen Schellen, bewaffnet mit einer Rute als wilder „Rumpelklaus“ sein Unwesen. In Oberstaufen kommt der Heilige Nikolaus am 06. Dezember an den Kirchplatz und beschenkt die Kleinen. Die „Rumpelklausen“ begleiten ihn und lassen sich beim anschließenden „Klausentreiben“ von Schaulustigen bewundern. Die Mutigen darunter lassen sich von den Klausen jagen.
Das weibliche Pendant zum „Rumpelklaus“ ist das „Klausebärbele“. Verkleidet mit Fetzengewänder, Masken, und Ruten gehen junge Frauen am Barbarastag (04. Dezember) durch die Strassen und in die Häuser, um dem Brauch nach alles Schmutzige und Unanständige abzukehren.

Hast Du eines meiner Lieblingsfeste in Oberstaufen auch schon einmal erlebt? Dann freue ich mich, wenn Du mir in den Kommentaren davon berichtest...

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