Blumenwiese in Oberstaufen

Naturheilpflanze des Jahres: Brennnessel

Allgäu-Tipp: Brennnessel-Kässpatzen

am 09.05.2022 von Lina-Theresa Ploog

Die Brennnessel ist nicht nur bekannt, sondern auch unbeliebt, wegen ihrer Brennhaare. Doch sie ist auch sehr gesund und ein beliebtes Hausmittel!

Bekannt und besonders unbeliebt ist die Brennnessel wegen ihrer Brennhaare die für Quaddeln und Juckreiz auf der Haut sorgen. Sie ist jedoch auch Futterpflanze für Raupen und der Lebensraum von Schmetterlingen. Die Brennnessel bringt jede Menge Power mit sich. Sie ist vor allem wassertreibend und gilt als Hausmittel gegen Blasenentzündung. Außerdem wird der Stoffwechsel angeregt, wobei die Leber und Galle entgiftet werden. Und die Brennnessel gilt als entzündungslindernd bzw. hemmt entzündliche Vorgänge wie z.B. Rheuma oder Arthrose. Man sagt ihr nach, sie schmecke nach Spinat, nur eben aromatischer. Denn Brennnesseln enthalten Magnesium, Kalzium, Silizium, Vitamin A und doppelt so viel Vitamin C wie eine Orange! Getrocknet besitzt die Brennnessel einen Eiweißanteil von 30%.

Verarbeitung:

Brennnesseln können generell von Mai bis September gepflügt werden, jedoch wird vor allem der Frühling empfohlen, denn dann sind die Triebe noch jung und zart. Und immer Handschuhe tragen! Auch gegen die brennenden Nesselhaare kann man so einiges tun. Man kann die Triebe in ein Tuch wickeln und stark auswringen, die Pflanzen stark abduschen, mit einem Nudelholz bearbeiten oder alles mit einem Wiegemesser fein schneiden. Zuletzt kann man die Blätter auch einfach trocknen oder mit heißem Wasser zu Tee verarbeiten.

Rezept:

  • Mehrere Tassen, je nach Bedarf und Geschmack, die Brennnesselblätter blanchieren, abtropfen lassen und pürieren.
  • Dann mit 500g Mehl, 5 Eiern und lauwarmem Wasser zu einem festen Spatzenteig vermengen.
  • Als nächstes die Spatzen mit dem Hobel in heißes Wasser geben und aufkochen.
  • Schwimmen die Spatzen an der Wasseroberfläche, kann man sie abschöpfen und abwechselnd mit Käse in einer Schüssel schichten.
  • Wer mag kann obendrauf noch Röstzwiebeln geben.

Das sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch gut!

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