Digital Detox in Oberstaufen im Allgäu - Frühling

MIT DEN PRAKTISCHEN TIPPS ZUM DIGITAL DETOX ZU MEHR FREIHEIT UND WENIGER ABLENKUNG

Digital Detox: Einfach mal unerreichbar sein...

Während bei einer Schrothkur durch die reinigenden Wickel in den frühen Morgenstunden der Körper entgiftet wird, kann man mit Digital Detox den Geist ausgiebig entrümpeln und im Alltag bewusst auf Smartphone & Co. verzichten. Wie das geht, verraten wir Ihnen im neuen Urlaubsblog!

Rund 80 mal greifen wir zum Smartphone

Kennen Sie das auch? Kaum aufgewacht führt der erste Handgriff gleich zum Smartphone auf dem Nachttisch. Während man auf den Bus oder die Bahn wartet, schnell noch Mails und aktuelle Nachrichten checken. Und zwischendrin immer wieder durch Facebook, Instagram und Co. scrollen. Smartphones sind DIE Alltagsbegleiter schlechthin – ein Leben ohne sie ist kaum noch vorstellbar. Studien belegen, dass um die 80 mal pro Tag der bewusste und vor allem auch unbewusste Griff zum Smartphone stattfindet.

Digital Detox - bewusster Verzicht für mehr Vitalität im Alltag

Immer häufiger hört man daher vom Digital Detox – doch was genau ist damit gemeint? Laut Definition die psychisch-mentale Entgiftung vom exzessiven Gebrauch digitaler Geräte und Medien. Klingt im ersten Moment ein wenig dramatisch. Und doch haben Smartphones und der Konsum von digitalen Medien mittlerweile großes Suchtpotenzial. Wenn der Griff zum Smartphone zwanghaft wird, warnen Ärzte und Psychologen vor den Folgen: Unzufriedenheit, Stress, Konzentrationsschwierigkeiten und sogar psychische Erkrankungen wie Angststörungen. Obendrein beeinträchtigt ein übermäßiger Handy-Konsum die Schlafqualität.

Doch das muss nicht sein: Damit die digitale Entgiftung gelingt, haben wir ein paar Tipps für Sie zusammengefasst:

SANFTES HERANGEHEN STATT KALTSTART

Neue Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren, brauchen meist 21 Tage. Um motiviert am Ball zu bleiben, empfiehlt es sich, mit kleinen Schritten anzufangen und sich dann weiter zu steigern. Diese kleinen Etappenziele motivieren und lassen einen nach immer größeren Erfolgen sehnen. Fangen Sie als ersten Schritt an, sich „smartphonefreie Zonen“ zu schaffen, beispielsweise im Schlafzimmer, am Esstisch oder vor dem Fernseher.

BENACHRICHTIGUNGEN AUSSCHALTEN

Viele Apps senden Push-Benachrichtigungen aufs Display. Die aufploppenden Nachrichten und roten Zahlen erwecken den Anschein, dass es hier noch etwas ganz dringend abzuarbeiten gilt. Checken Sie lieber bewusst drei- bis viermal pro Tag Ihre Nachrichten und Social Media-Kanäle.

BEWUSSTE HANDYFREIE ZEITEN

Haben Sie das Smartphone auch immer griffbereit und tragen dieses gar direkt am Körper mit sich? Versuchen Sie einmal das Smartphone bewusst außer Reichweite zu platzieren, so minimieren Sie schon einmal unterbewusste Griffe danach.

Wie wäre es ansonsten den nächsten Spaziergang auch mal komplett ohne Smartphone in der Jackentasche zu genießen? Es ist ein Trugschluss und sehr unwahrscheinlich, dass genau beim Spaziergang um den Block oder einem kurzen Einkauf im Laden um die Ecke die Katastrophe oder ein Notfall droht. Kaum etwas ist so dringend, dass man sofort reagieren muss.

Was natürlich nicht heißen soll, dass man bei Wanderungen, Ausflügen oder im Krankheitsfall nahestehender Familienmitglieder ohne Smartphone unterwegs sein sollte.

RUNTER MIT DEN ZEITFRESSERN

Mittlerweile bieten manche Smartphone-Hersteller Übersichten über die Bildschirmzeit, die minutiöse Nutzung einzelner Apps und sonstige Auswertungen zur Smartphone-Nutzung. Auch die App- und Play-Stores sind voll mit verschiedenen Trackern, die das eigene Nutzungsverhalten unter die Lupe nehmen.

Sind die Apps, die Sie meiste Zeit in Anspruch nehmen, identifiziert, sollten Sie diese für eine gewisse Zeit vom Smartphone löschen und versuchen ohne diese auszukommen. Am Anfang wird es schwerfallen, nicht ständig die neuesten Postings, Storys und Bilder der Freunde zu sehen und sich stattdessen mit etwas abzulenken, das Ihnen guttut: Ein Buch lesen, ein neues Rezept kochen oder den Sonnenuntergang bei einem Spaziergang zu bewundern. Doch nach kurzer Zeit werden Sie feststellen, dass Ihnen genau diese Ablenkungen ein zufriedenes Gefühl verschaffen werden.

MEHR SOCIAL – WENIGER MEDIA

Unerreichbar zu sein lässt die meisten von uns nervös werden, denn wir könnten schließlich etwas verpassen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die smartphonefreie Zeit auch für soziale Kontakte zu nutzen. Wann haben Sie zuletzt Ihre beste Freundin oder den besten Kumpel angerufen, anstatt nur schnell eine Whatsapp zu schicken? Oder wie wäre es, wenn Sie Ihren Kollegen bei einer Mittagspause vom vergangenen Urlaub erzählen und Bilder zeigen, anstatt diese nur in Social Media zu posten? Durch eine bewusste Funkstille gibt es beim Wiedersehen oder an der Telefonstrippe viel mehr zu erzählen.

FAZIT: IHRE GESUNDHEIT UND IHR WOHLBEFINDEN WERDEN IHNEN DIE DIGITALE ENTGIFTUNG DANKEN

Zugegeben: Manche Tipps klingen im ersten Moment unmöglich und nicht zu schaffen. Die Angst, etwas zu verpassen oder im Notfall nicht erreichbar zu sein, schreckt viele von uns ab. Und doch ist es – nicht zuletzt durch immer schlimmere Schreckens-Nachrichten des Weltgeschehens – wichtiger denn je, sich bewusst Zeit für sich und die schönen Dinge im Leben zu nehmen. Den Fokus auf sich, das eigene Wohlbefinden und darauf zu lenken, was uns gut tut – ohne Ablenkung.

Wir laden Sie daher ein, mit kleinen Schritten zu starten und den bewussten Smartphone- und digitale Medien-Verzicht immer weiter auszubauen. Das gelingt nicht immer und ist doch auf lange Sicht gesehen, unerlässlich für eine gesunde und vitale Lebensbalance.


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