Mit Kräuterkraft zu neuer Energie

Die Schrothkur mit nach Hause nehmen: Auf der Fensterbank und für die Brotdose

Ganz einfach und für zu Hause: Tomaten selbst anbauen

am 03.06.2022 von Lina-Theresa Ploog

Die erste Säule der Schrothkur: Diät & Ernährung. Es geht dabei nicht nur um unterkalorische Ernährung, sondern auch um besonders reizarme und dementsprechend gesunde Ernährung. Im Fokus stehen besonders Obst und Gemüse.

Ihr möchtet auch nach der Schrothkur weiterhin auf Eure Ernährung achten? Hier ist eine einfache Methode, wie man zu Hause bequem auf der Fensterbank für eine gesunde Ernährung sorgt.

Und so geht's:

Für den Anbau von Tomaten muss man nicht unbedingt extra Saatgut kaufen. Einfach die gewünschte Sorte im Supermarkt kaufen und beim Verwenden die Kerne aufheben. Am besten für den Innenbereich eignet sich hier die Sorte „Red Robin“. Es handelt sich nämlich um eine kleinwüchsige Buschtomate, die praktischer Weise keine Rankhilfen braucht.

Es gibt 2 Arten die Kerne zu sammeln und sortenrein zu säen. Einfacher ist es die Kerne zu sammeln und mehrere Tage offen auf einem Stück Papier zu trocknen. Erfolgsversprechender ist jedoch diese Methode: Eine Tomate waschen und halbieren. Mit einem Löffel die Kerne samt Fruchtfleisch herausholen und in ein Glas mit lauwarmem Wasser geben. Das Glas mit Frischhaltefolie abdecken und bis zu 3 Tage gären lassen. So lange sollte man einmal täglich rühren und eine Temperatur von circa 20 Grad einhalten. Innerhalb dieser Zeit lösen sich die Kerne vom Fruchtfleisch und sinken zu Boden. Die Kerne können dann herausgefischt und eingepflanzt werden.

Für die Tomatenanzucht kann man Erde in einen Eierkarton geben. Der Eierkarton ist nämlich verschließbar. So wird Feuchtigkeit eingeschlossen, was das Wachstum der Sämlinge fördert und der Karton kann bei Bedarf einfach mit umgetopft werden. So werden keinerlei Wurzeln beschädigt, Wasser kann gespeichert werden und er wirkt im besten Fall später noch als Frostschutz.

Damit die Tomaten so gut wie möglich keimen, ist es wichtig, dass sie am richtigen Ort platziert werden. Sie benötigen viel Licht, also sollte man einmal täglich den Karton öffnen, damit die Luft zirkulieren kann. Gleichzeitig kann man die Gelegenheit nutzen und mit einer Sprühflasche den Boden befeuchten. Somit verhindert man auch eine Überwässerung und das Wegspülen der Samen. Die Temperatur sollte zwischen 20 und 24 Grad liegen. Am liebsten stehen sie auf einer Fensterbank über der Heizung.

Sobald dann nach ungefähr vier Wochen die Sämlinge ihre ersten Blätter zeigen, können sie jeweils in einen eigenen Topf umgesetzt werden. Bei der Gelegenheit kann man gleich die Wurzeln auf ihre Gesundheit prüfen. Denn nur weiße Wurzeln sind gesund. Sind die Wurzeln jedoch braun, muss man sie entsorgen.

Die Jungpflanzen sind jetzt noch sehr empfindlich und man sollte sie langsam an das Sonnenlicht gewöhnen und die Mittagssonne meiden. Mit der Zeit können sie dann für wenige Stunden draußen abgehärtet werden. Dann dauert es nicht mehr lange bis zu den ersten eigenen Tomaten!

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