Waldbaden: Kraft tanken und zu sich selbst finden

Genießen Sie ein Bad in den Allgäuer Wäldern mit all Ihren Sinnen

Waldbaden

am 15.07.2022 von Katharina Klawitter

Tägliche Bewegung tut gut und hält uns fit. Wer trotz heißen Temperaturen im Sommer nicht darauf verzichten möchte, der sollte Waldbaden ausprobieren. Lesen Sie hier, warum das obendrein nicht nur für Abkühlung sorgt, sondern auch gesund ist.


Waldbaden – Abkühlung der etwas anderen Art

Wenn es im Sommer für alles zu heiß ist, sollten Sie es mal mit Waldbaden versuchen. Das hat keineswegs etwas mit Baden im klassischen Sinne zu tun. Vielmehr geht es darum, bewusst, ohne Eile und mit allen Sinnen einen Spaziergang durch den Wald wahrzunehmen. Das lässt Sie entschleunigen, neue Lebensfreude schöpfen und Energiereserven auffüllen. Gerade an heißen Sommertagen ist es in Wäldern schattig und aufgrund von Bächen, Flüssen oder Seen auch kühler.

Ursprünglich kommt Waldbaden aus Japan und wird dort „Shinrin Yoku“ genannt, was so viel bedeutet wie „Ein Bad in der Atmosphäre des Waldes nehmen“. Mehrere Studien haben bereits gezeigt, dass Waldbaden die Konzentration des DHEA-Hormons – das im Übrigen auch während einer Schrothkur produziert wird – erhöht. So werden Herzerkrankungen vorgebeugt, in dem es die Herz-Kreislauf-Funktionen aufrechterhält. Zudem steigt mit einem Waldbad der Gehalt natürlicher Killerzellen, die Viren abtöten und somit das Immunsystem stärken. Gleichwohl hilft Waldbaden bei der Stressbewältigung sowie Selbstsorge und ist daher auch bei Depressionen, Burn-Out, Ängsten und psychosomatischen Erkrankungen sehr zu empfehlen.

Nutzen Sie die Kraft des Waldes für Ihr Wohlbefinden

Beginnen Sie in Ihrem eigenen Tempo zu schlendern und zu entdecken. Beim Waldbaden geht es darum, in die Atmosphäre des Waldes einzutauchen. Riechen, hören und fühlen Sie den Wald, atmen Sie die sauerstoffreiche Luft ein und schalten Sie die Gedanken einfach mal ab. Es geht nicht darum, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, sondern bei sich selbst anzukommen und mögliche Gedankenkarusselle zu stoppen.

Zusätzlich können Sie konzentrierte Atemübungen machen, um leichter abzuschalten. Auch leichte Yoga-Übungen sind möglich, um den Stress noch besser abzubauen. Wichtig ist: Das Handy bleibt während dieser Me-Time einfach mal aus! Schon ein kurzes Waldbad verbessert Atmung, Puls und Blutdruck.


Gut zu wissen

rund ums Waldbaden

Beim Waldbaden tauchen Sie in die Atmosphäre des Waldes ein – und das idealerweise mit allen Sinnen. Damit dies naturverträglich ist, sollten Sie folgende Tipps beachten:

  • Nur Äste, Rinde oder Holz sammeln, die auf dem Boden liegen
  • Auf den Wegen bleiben, um keine Pflanzen, Pilze oder Kleinstlebewesen zu zertreten
  • Rücksicht auf die Tiere des Waldes nehmen
  • Leise sprechen, so nehmen Sie die Geräusche des Waldes noch deutlicher wahr
  • Grillen, Lagerfeuer und Picknick sind nur an ausgeschilderten Plätzen oder am Waldrand erlaubt. Wichtig: Mitgebrachten Müll wieder mitnehmen und entsorgen
  • Hunde an die Leine nehmen, damit tierische Waldbewohner sich nicht bedroht oder gestört fühlen

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