Blick vom Hochgrat Richtung Falken bis Bodensee © Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH
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Alpin Luftiger Grat

Alpin Luftiger Grat

Zu den schönsten Aussichtspunkten inmitten des Naturparks Nagelfluhkette führt Dich der "Luftige Grat". Bergerfahrung und Trittsicherheit sind auf diesem Weg Voraussetzung!

Auf dem Luftigen Grat Richtung Westen
Auf dem "Luftigen Grat" Richtung Westen
Nach bequemem Aufstieg mit der Hochgratbahn führt der bestens ausgebaute Weg zunächst entlang des Grats, verlässt diesen bei der Falkenhütte und führt über abwechslungsreiches Alpgelände hinab zum Lanzenbach. Von dort geht es wieder hinauf bis zur Bergstation des Imberghauses und mit der Bahn hinab. Die Nagelfluhkette ist eine Welt für sich. Sie ist Lebensraum zahlreicher geschützter Tiere und Pflanzen. Hier leben Alpendohlen, Kolkraben, Steinadler und Birkhühner ebenso wie zahlreiche „Rindviecher“, schließlich sind wir mitten im Alpgebiet. Viele der Alphütten sind bewirtschaftet und laden zur Einkehr ein.

Kurz bevor der Weg oberhalb der Falkenhütte den Grat verlässt, lädt ein Aussichtsplateau zur Rast ein. Der Blick nach Westen gibt bei guter Sicht ein eindrucksvolles Panorama frei: von den nahen Bergen des Bregenzerwaldes in Österreich über das wuchtige Säntis-Massiv in der Schweiz, den Bodensee mit seinen Wein- und Obstgärten, bis hin zum Milch- und Käseparadies Oberschwaben und dem Westallgäu. Manchmal reicht die Fernsicht bis zum weit entfernten Schwarzwald und der Schwäbischen Alp. Das Allgäu liegt im Herzen eines der abwechslungsreichsten Natur- und Kulturräume in Europa, dies wird hier deutlich. Die Allgäuer waren durch den „Blick nach Westen“ schon seit jeher aufgeschlossen gegenüber neuen Entwicklungen und Innovationen.

Zwischen Hochgrat und Eineguntkopf führt der Weg direkt über die höchsten Berge der Nagelfluhkette. Steil gestellter Fels bildet an zahlreichen Stellen einen spitzen, von Wind und Wetter ausgesetzten Grat. Die Lebensbedingungen sind hier extrem, vor allem im Winter. Umso erstaunlicher ist, dass auch hier Überlebenskünstler unter den Pflanzen ihren Platz finden. Besonders auffallend ist die Silberwurz, lateinisch auch Dryas genannt. Sie ist eigentlich eine arktische Pflanze und nach der letzten Eiszeit, vor etwa 10.000 Jahren, bei uns auf den Bergen „hängen geblieben“.

Heute überdecken Ihre Polster den Nagelfluhfels  und sorgen für zahlreiche weiße Farbtupfer, etwa zur Blütezeit im Juli oder auch anschließend, wenn die großen fadig-buschigen Samenstände reif werden. Der Name Silberwurz kommt übrigens von der silbrig-weißen Behaarung der Blattunterseiten, ein Schutz gegen zu viel Wasserverlust, wenn die grelle Bergsonne direkt auf die Pflanzen scheint.

Achtung: Nach ergiebigen Niederschlägen ist die Überquerung des Lanzenbaches nur erschwert möglich!

Parkmöglichkeit und Ausgangspunkt: Hochgratbahn

Die hier abgebildeten Wegverläufe / GPS-Daten wurden manuell erstellt und dienen nur zur allgemeinen Orientierung
Schwierigkeit schwer
Länge 9,9 km
Dauer 285 min
Niveau
Erlebnis
Landschaft

Einkehrmöglichkeiten auf der Strecke

Alpengasthof Oberstiegalpe

Alpgebiet Hochgrat
87534 Oberstaufen Alpgebiet Hochgrat
© Berggasthof Falkenhütte
3.45
20 Bewertungen

Berggasthof Falkenhütte

Berghotel / Berggasthof in Alpgebiet Steibis

Wandern - Schauen - Genießen
Ein gemütlicher Berggasthof ( mit Übernachtungsmöglichkeit) mit guter Küche und herrlicher Fernsicht bis zum Bodensee, laden zum Verweilen im Sommer und im Winter ein . (Kinder-Hal

FamilienfreundlichHunde willkommenan der Loipe
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Hochgrat Bergrestaurant

Lanzenbach 5
87534 Oberstaufen Alpgebiet Hochgrat
© Das Imberghaus
4.65
20 Bewertungen

Das Imberghaus

Alpe / Berggasthof in Alpgebiet Imberg

Berghütte direkt an der Imbergbahn-Bergstation
Der familiäre Berggasthof liegt direkt an der Bergstation der Imbergbahn. Dort kannst Du bei einer urigen Einkehr den herrlichen Ausblick von der Panoramaterrasse genießen.

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Kurbeitrag

Der Kurbeitrag ist nicht in den Übernachtungspreisen enthalten.
Er beträgt pro Person und Übernachtung je nach Kurbezirk:

Kurbezirk I: Erwachsene 2,50 € Jugendliche* 1,25 €

Oberstaufen, Malas, Pfalzen und Stießberg

Kurbezirk II: Erwachsene 1,80 € Jugentliche* 0,90 €

Aach im Allgäu, Berg, Buflings, Eibele, Halden (Vorder- und Hinterhalden), Hinterreute, Hinterstaufen, Höfen, Hütten, Kalzhofen, Knechtenhofen, Konstanzer, Krebs, Lamprechts, Laufenegg (östlich der Bundesstraße 308), Osterdorf, Salmas, Saneberg, Sinswang, Schindelberg-Ort, Steibis, Steinebach, Thalkirchdorf, Vorderreute, Weißach, Wengen, Wiedemannsdorf (bis Schiebel), Willis, Zell

Kurbezirk III: Erwachsene 0,80 € Jugentliche* 0,40 €

alle übrigen Ortsteile

*Jugendliche: Jahrgang 2001 - 2010 vom 01.12.2015 bis 30.11.2016
(Frei: Jahrgang 2011 - 2016)

Oberstaufen PLUS

Mit Deiner Gästekarte Oberstaufen PLUS genießt Du viele Attraktionen in Oberstaufen - pro Übernachtung bei einem teilnehmenden Gastgeber kannst Du die Karte einen ganzen Tag lang einsetzen und täglich neu entscheiden, ob Du lieber den Wasser- und Saunaspaß des Erlebnisbad Aquaria oder eine unserer drei Bergbahnen nutzt. Zusätzlich jeden Tag nutzbar: Skilifte Sinswang, freie Fahrt mit dem Gästebus, freies Parken, Eisplatz, Eintritt ins Heimatmuseum und Ernährungsvortrag.

Oberstaufen PLUS Golf

Golfen ohne Greenfee auf 5 Plätzen mit insgesamt 94 Loch mit Oberstaufen PLUS GOLF auf folgenden Plätzen: Golfzentrum Oberstaufen, Golfclub Waldegg-Wiggensbach, Golfpark Schloßgut Lenzfried, Golfplatz Scheidegg und Golfplatz Memmingen. Zusätzlich gelten alle Leistungen der Oberstaufen PLUS Karte: Erlebnisbad Aquaria oder eine unserer drei Bergbahnen - Zusätzlich jeden Tag nutzbar: Skilifte Sinswang, freie Fahrt mit dem Gästebus, freies Parken, Eisplatz, Eintritt ins Heimatmuseum und Ernährungsvortrag.

Schrothkur

Vom Deutschen Schrothverband e.V. anerkannter Kurbetrieb, der das Naturheilverfahren nach Johann Schroth gemäß den Verbandsrichtlinien durch führt und somit den bestmöglichen Kurerfolg garantiert. Die Schrothkur ist ein ganzheitliches Naturheilverfahren, bei dem der Körper gründlich entsäuert und entgiftet wird. Durch die vier Säulen "Ernährung", "Trinkverordnung", "Schrothpackung" sowie "Ruhe & Bewegung" kommt der Stoffwechsel in Schwung.


Alle 33 Kommentare zeigen
Kathrin › Hallo, spricht eigentlich irgendetwas dagegen den Weg andersherum zu laufen? Was denken sie wieviel Zeit hierfür einzuplanen wäre!? Viele Grüße und Danke
am 22.09.2016 ·
Christian Fischer
Christian Fischer › Hallo Kathrin, danke für deine Bemerkung. Natürlich spricht nichts dagegen, den Weg andersrum zu laufen. Hier musst du jedoch deutlich mehr Kondition mitbringen, da es rund 700 Höhenmeter bergauf geht und sich die Tour somit verlängert. Großzügig gesagt, würde ich sagen, dass die reine Gehzeit ca. 6 Stunden beträgt. Bitte beachte zudem, dass du dich hier im alpinen Gelände befindest und daher knöchelhohes Schuhwerk, Trittsicherheit und zu einem gewissen Grad auch Schwindelfreiheit Grundvoraussetzungen sind. Ich wünsche dir viel Spaß bei der Tour und einen schönen Urlaub in Oberstaufen.
am 23.09.2016
Antworten
Dieter Wissmann › Hallo wenn es in nächster Zeit noch einmal etwas besseres Wetter gibt, würden wir gerne den Luftigen Grat wandern. Ich habe jetzt gelesen, dass die Tour abgekürzt werden kann, in dem man wieder zur Hochgratbahn zurückwandert. Ist das empfehlenswert oder verliert die Wanderung dadurch wesentliches. Meine Frau hat ein künstliches Kniegelenk seit 1 Jahr und wir möchten uns evt. diese Möglichkeit offen halten. Wo wird dann abgezweigt und ist das angeschrieben? Danke für Deine Antwort. GrußDieter
am 09.10.2016 ·
Romina Prestel
Romina Prestel › Hallo Dieter! Es freut mich, dass ihr unseren Premiumwanderweg wandern möchtet. Abkürzen könnt ihr den Weg bei der Oberstiegalpe. Von dort ist es circa ein halbe Stunde bis zur Talstation der Hochgratbahn, der Weg ist auch ausgeschildert. Ich denke, dadurch dass ihr die Gratwanderung mit dabeihabt, bleibt die Wanderung trotzdem ein Erlebnis. Bitte beachtet aber, dass es durch den Bodenfrost nachts auf den Wegen gefroren und rutschig sein kann. Auch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind beim Luftigen Grat Voraussetzungen. Wenn ihr noch Fragen habt, meldet euch gerne. Herzliche Grüße aus Oberstaufen
am 09.10.2016
Antworten
Dieter Wissmann › Hallo Romina herzlichen Dank für Deine schnelle Antwort. Das mit dem Bodenfrost ist uns eh klar. Wir kommen nur, wenn sich das Wetter nochmals deutlich bessert. Gruß Dieter
am 11.10.2016 · Antworten
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