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Sinn und Unsinn einer Diabetes-Studie

Sinn und Unsinn einer Diabetes-Studie

am 20.04.2015 (bei Google+)

Die Schrothkur hilft bei Diabetes. Weder eine Neuigkeit für unsere Kurärzte in Oberstaufen, noch für die Diabetiker, die schon ein oder mehrmals unser Naturheilverfahren genutzt haben. Das interessiert aber keinen Journalisten, keinen Diabetologen und keinen Krankenkassen-Vertreter. Um diese Botschaft offiziell in die Welt hinaus tragen zu können brauchen wir Beweise – und zwar 100 Stück. Dabei reicht es nicht, dass diese Zahl an Schrothkurgästen mit Diabetes schriftlich ihre Erfolge bestätigen. Wir brauchen dafür einen wissenschaftlichen Partner, der am Schluss bestätigt, dass es bewiesen ist - wenn es denn am Ende bewiesen ist. Bis dahin braucht es viel Zeit und Geld.

Große Investition - großartiges Ergebnis?

Teilnehmer der Diabetes-Studie 2015
Teilnehmer der Diabetes-Studie 2015
Seit fünf Jahren untersuchen wir bereits die Wirkungsweise der Schrothkur auf Diabetes. Eine so genannte Pilotstudie – man könnte sie auch Tendenzstudie nennen – fiel erfreulich aus. Nun wollen wir´s wissen und investieren nochmal über 350.000 Euro dafür, dass am Ende jemand glaubwürdiger und unabhängiger das bestätigt, was wir eh schon wissen. Würde das Land Bayern die Studie nicht mit 200.000 Euro fördern, hätten wir in den letzten Wochen und Monaten wohl keine Stellungnahmen an Ethik-Kommissionen verfasst und unsere Diabetes-Beraterin als rastlos scheinende Botschafterin täglich von Hotel zu Hotel geschickt, um die entsprechenden Studienteilnehmer an die Hand zu nehmen.

Bis die Ergebnisse der dann hoffentlich wissenschaftlich allseits anerkannten Studie vorliegen, müssen wir mindestens noch bis Ende 2016 warten. Ob diese dann dem entsprechen was wir erwarten und erhoffen, ist nicht gesagt. Denn es geht nicht nur um die Werte nach der Schrothkur, sondern auch um das was nach 3 und 6 Monaten passiert ist.

Alltagsmuster durchbrechen und neu starten

Können wir es schaffen, die Menschen in Oberstaufen innerhalb von 3 Wochen so zu motivieren, ihren Lebensstil zu ändern, damit sie auch langfristig von ihrer Schrothkur profitieren, ihre Zuckerwerte verbessern, ihr Gewicht halten usw.? Und wenn jemand nach einer Schrothkur nach Hause fährt und dann wieder in das alte Alltagsmuster verfällt; ist dann die Kur wirkungslos oder der jeweilige Mensch der Grund für den fehlenden Langzeit-Erfolg?

3 Wochen nach Johann Schroth zu fasten ist auf jeden Fall ein idealer Einstieg in neue Ess- und Lebensgewohnheiten. Bis zu 10 Kilo Gewichtsverlust und eine merkliche Verbesserung von Blutdruck, Cholesterin und hba1c motivieren doch hoffentlich viele, sich zu Hause mehr zu bewegen, sich bewusster zu ernähren und sich auch mal Entspannungs-Phasen zu gönnen.

Wir freuen uns jedenfalls aktuell, die erschlankten und glücklichen Studienteilnehmer nach Hause zu verabschieden und hoffen, dass die 8 Diabetiker die gerade insgesamt 62 verlorenen Kilos bei ihrer nächsten Oberstaufen-Reise nicht wieder mitbringen.

PS: Falls Du Diabetes Typ 2 hast und an der Studie teilnehmen willst; wir suchen immer noch Probanden, die sich und ihrer Gesundheit drei Wochen lang in einem 4-Sterne-Hotel in Oberstaufen zum Preis von insgesamt 750 Euro etwas Gutes tun wollen.

→ Hier geht's zu den Infos zur Studie

Der Gewichtsverlust der Studienteilnehmer kann sich sehen lassen

Die acht Teilnehmer, die aktuell im Hotel Kronenhof ihre dreiwöchige Schrothkur beendet haben, können sich insgesamt über einen Gewichtsverlust von 62 Kilo freuen - der Vergleich mit den Zuckerpackungen macht das noch deutlicher.

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