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Trockentage sind gesundheitsschädlich

Trockentage sind gesundheitsschädlich

am 06.05.2014 (bei Google+)

"Die geringe Flüssigkeitszufuhr bei der Schrothkur widerspricht den heutigen Kenntnissen der Ernährungswissenschaften und ist nicht zu verantworten", hört oder liest man immer wieder. Höchste Zeit dieses Thema einmal speziell aufzugreifen.

Die Kur unterteilt sich in Trink- und Trockentage
Die Kur unterteilt sich in Trink- und Trockentage
Vor kurzem war ich einen Tag lang krank. Ich hatte Kopfschmerzen und mir war übel - keinerlei Bedürfnis zu essen oder zu trinken. Als ich abends zu Bett ging hatte ich den ganzen Tag lang nur zwei Tassen Kamillentee getrunken. Am nächsten Morgen wachte ich auf und fühlte mich wieder blendend.

Im Rahmen des Naturheilverfahrens nach Johann Schroth werden die Selbstheilungskräfte aktiviert. Der Körper soll das raus schmeißen was in ihm sitzt und nicht gut tut. Durch die salz-, eiweiß und fettfreie Schroth´sche Kost wird die Verdauung entlastet, so dass sich der Körper auf andere Dinge konzentrieren kann. In der Schroth´schen Packung wird bewusst eine Art Heilfieber erzeugt. Wir wissen alle dass Fieber ein Zeichen dafür ist, dass der Körper etwas bekämpft.

Auch das Nichttrinken ist in manchen Situationen ganz natürlich und sinnvoll. Wenn man kranke Tiere beobachtet, bei denen die Instinkte teilweise noch besser funktionieren als bei uns Menschen, kann man oft sehen, dass diese sowohl die Aufnahme von Nahrung als auch die Aufnahme von Flüssigkeit minimieren oder komplett verweigern. Bei der Schrothkur werden diese natürlichen Begleiter/Beschleuniger des Heilungsprozess gezielt eingesetzt, um die Krankheiten zu verhindern oder zu lindern, die der Grund dafür sind, warum der Gast diese Kur durch führt.

Natürlich ist es gesundheitsschädlich langfristig nur einen halben Liter täglich zu trinken oder für immer und ewig auf Salz, Eiweiß und Fett zu verzichten. Genauso wie es lebensgefährlich ist jeden Tag seines Lebens einen Marathon zu laufen. Bei der Schrothkur geht es aber darum bestimmte Naturheilkundliche Reize anzuwenden - gezielt und über einen begrenzten Zeitraum hinweg. Dabei wird abwechselnd an drei Tagen pro Woche sehr wenig und an vier Tagen pro Woche viel getrunken.

Ich vergleiche die Schroth´sche Trinkverordnung gerne mit einem verschmutzen Schwamm. Wenn man diesen einfach unter das fließende Wasser hält, dauert es länger bis er sauber ist, als wenn man ihn ständig auswringt. Der Wechsel von Trocken- und Trinktagen bewirken also eine Art Gewebsdrainage.

Ohnehin entscheidend ist bei der Schrothkur, dass diese kurärztlich begleitet wird. Denn oft müssen die Schroth´schen Prinzipien an die individuelle Bedürfnisse angepasst werden. So bekommen ältere Gäste genauso wie Nieren- oder Leberkranke generell mehr zu trinken. Ziel ist es schließlich, den optimalen gesundheitlichen Erfolg für jeden einzelnen zu erreichen.

Und übrigens fällt mir gerade auf; vor lauter Stress habe ich heute auch noch gar nichts getrunken. Das passiert mir hin und wieder und das muss ich ändern. Bei meiner nächsten Schrothkur freue mich aber auf die bewusst durch gehaltenen Trockentage, denn das Wohlgefühl am nächsten Tag ist noch viel intensiver.

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