Krokusblüte auf dem Hündle

Zu mehr Achtsamkeit mit Oberstaufen und der Schrothkur

Gedanken-Detox: Ablenkung unerwünscht

In einer immer schnell lebigeren Welt braucht es ab und an eine Auszeit. Zurück zu mehr Achtsamkeit für uns und unseres Alltag gelingt der Weg über die Entgiftung - Detox - in all seinen Formen.

Freuen Sie sich auf Detox all around im März

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FEUCHTE WÄRME BEWIRKT MEHR ALS KALTES WASSER. IN FEUCHTER WÄRME GEDEIHEN HOLZ, FRUCHT UND WEIN, SELBST FLEISCH UND BEIN.

Johann Schroth (1798–1856)

Highlights im März

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Die Schrothpackung wird von einer ausgebildeten Packerin ausgeführt

Vier Säulen und feuchtkalte Wickel in Oberstaufen

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Digital Detox: Einfach mal unerreichbar sein...

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Detox à la Schroth

Von der Packung zur Kur oder Wie alles begann

Die Packungen, auch als reinigende Wickel bezeichnet, sind Johann Schroths wichtigste Entdeckung und Basis seiner weiteren Entwicklungen für die Schrothkur.

Nachdem sich eine Verletzung am Knie nicht besserte, begann Schroth, auf den Rat eines Mönchs hin, mit regelmäßigen Waschungen durch ein in kaltes Wasser getränktes Tuch. Für einen Fuhrmann nur wenig praktikabel, hat er bald seine eigene Technik entwickelt: Er beließ das nasse Tuch länger auf dem Knie und fixierte es von außen mit einem zweiten, trockenen Tuch. Nach kurzer Zeit entwickelte sich aus der Kälte eine wohltuende Wärme. War das Tuch komplett trocken, ersetzte Schrot den Wickel. Nach 10 Wochen war das Knie geheilt.

Neugierig? Mehr zur Schrothkur

Heute sind Ganzkörperpackungen bei der Schrothkur weiterhin ein wichtiges Element.

Täglich, außer sonntags, werden die Kurgäste durch die eigens dafür ausgebildeten Packer:innen mit feuchten Tüchern gewickelt. Durch die Bettwärme ist der Körper optimal durchgewärmt und reagiert besonders gut auf den Kältereiz. Zudem ist die Ausschüttung des Hormons Cortisol direkt nach dem Aufwachen am höchsten. Es aktiviert die Stoffwechselvorgänge im Körper und wirkt entzündungshemmend. In der Packung werden die aus dem Gewebe gelösten Säuren und Schadstoffe über die Haut ausgeschieden.

Unsere Empfehlung: Lassen Sie sich während der Packung nicht durch Fernsehen, Musik etc. ablenken. Es geht nicht um Verzicht, sondern die Konzentration auf das Wesentliche.

Meine Motivation

ICH ÜBE MICH IN ACHTSAMKEIT

Detox geht auch ohne Schroth. Bleiben Sie nach dem Aufwachen einmal bewusst liegen. Achten Sie auf die eigene Körperwahrnehmung, auf Ihre Atmung, nehmen Sie die Stille des Zimmers wahr. Wie fühlen Sie sich heute?

Nehmen Sie sich ein persönliches Detox-Ziel für diesen Monat vor! Schreiben Sie es auf und hängen es ins Bad, an den Kühlschrank oder wo auch immer Sie es stets vor Augen haben.

Auf ins Allgäu!

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3 Fragen an...

Dr. Susanne Neuy

Keine Lust zu lesen? Dann ab zum Film Der Film zum Interview

Ihre Eltern gründeten in en 1970er Jahren ein Schrothkur-Sanatorium. Wie haben Sie das als Kind erlebt?

Es war damals ja das erste Sanatorium in Oberstaufen. Es war das erste Haus, wo auch ein Schwimmbad im Haus war, eine Arztpraxis und Anwendungen im Haus gemacht wurden. Für uns Kinder war das natürlich toll, dass wir ein Schwimmbad hatten. Das war damals schön. Und wir sind letztendlich mit den Kurgästen groß geworden. Sie waren mit im Haus und wir haben das erlebt, wie sie gekommen sind, wie sie gegangen sind. Es ging damals klein los und war schön zu sehen in welch kurzer Zeit sich die Patienten erholt haben und wie es ihnen gut ging.

Man unkt die goldenen Zeiten der Schrothkur seien vorbei. Wie stehen Sie dazu?

Wir hatten tatsächlich die Hochzeit in den 80ger Jahren. Anfang der 90ger Jahre gab es die Gesundheitsreform mit der die ambulanten Badekuren gestrichen oder deutlich zurückgefahren wurden, was dann auch ein Problem war in den ganzen Kurorten. Oberstaufen hat das Glück, dass wir nicht nur reiner Kurort sind, sondern auch Ferienort. Es haben sich viele andere Ernährungsformen oder Wellnessangebote entwickelt. So ist Oberstaufen immer irgendwo eine Gesundheitsdestination gewesen und wir haben jetzt in der Corona-Zeit gesehen, dass das Thema Prävention eine riesengroße Rolle spielt. Wir haben sehr viele Menschen mit Zivilisationskrankheiten und da können wir mit der Schrothkur wunderbar entgegen wirken. Deswegen ist die Schrothkur in der jetzigen Zeit aktueller denn je.

Ihr Vortrag heißt Sauer macht eben nicht lustig. Was meinen Sie damit?

Durch den heutigen Lebensstil von vielen Menschen ist es einfach so, dass wir in eine saure Stoffwechsellage rutschen. Wir wissen, dass eine ausgeglichene Säuren-Basen-Balance gute Voraussetzung für eine gute Gesundheit ist und letztendlich viele Erkrankungen vermeiden kann oder therapieren kann, wenn man das ins Lot bringt. Deswegen ist das eine Grundvoraussetzung für eine gute Gesundheit und für mich immer ein wichtiges Thema seit vielen Jahren.

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