Bevor es in die Packung geht tut ein Kräutertee dem Körper gut

Die 2. Säule der Original Oberstaufener Schrothkur

Reinigende Wickel

Vor den feuchtkalten Ganzkörperwickeln schaudert es fast alle, die noch keine Erfahrung damit haben. Aber nach zwei Tagen wird daraus meist Begeisterung.

Aus kalt mach warm

Außer sonntags wird man täglich von einer ausgebildeten "Packerin" oder einem "Packer" in den frühen Morgenstunden (ab 4 Uhr) mit einem heißen Kräutertee geweckt. Danach wird der schlafwarme Körper in ein feuchtkaltes Leintuch gewickelt und mit trockenen warmen Decken und bis zu drei Wärmflaschen "gepackt". Nach wenigen Minuten wird es in der Packung wohlig warm. Der Körper reagiert in den etwa zwei Stunden in der Packung mit Heilfieber und schwemmt die Stoffwechselrückstände regelrecht aus. Das Schönste an der Schroth’schen Packung ist allerdings die Nachruhe: Nach dem Auspacken entschwebst Du in einen traumhaften Schlaf.

Wirkung der Packung:

Wer zum ersten Mal von der frühmorgendlichen Packung hört, kann sich meist nicht vorstellen, wie sie wirkt. Wir stellen deshalb hier die guten Gründe für die feuchtwarmen Wickel vor:

1. Phase, etwa 10-20 Minuten:
Mit einem kurzen Frösteln im feuchtkalten Laken verengen sich die Gefäße im Unterhautgewebe und in den oberen Muskelschichten. Durch das Muskelzittern beginnt die Produktion von Wärme. Der Blutdruck steigt, die Atmung wird vertieft.

2. Phase, etwa 30 Minuten:
Der Körper antwortet mit vermehrter Wärmebildung, die Hautarterien erweitern sich und werden stärker durchblutet, der Blutdruck sinkt, der Körper entspannt sich. Wärme breitet sich aus. In dieser Phase schlafen manche wieder ein, andere werden munter. Jetzt aber nicht fernsehen, sondern entspannt in sich hinein hören!

3. Phase, etwa 1-2 Stunden:
Eine Art Heilfieber setzt ein: Die Körperinnentemperatur steigt um ein bis zwei Grad. Es kommt zu Schweißausbrüchen. Selbst wenn man am Anfang kaum schwitzt, ist das heilsam. Manche müssen das Schwitzen erst wieder lernen. Denn ein Ungleichgewicht von Entspannungs- und Erregungsnerv im vegetativen Nervensystem stört auch die Schweißproduktion des Körpers.

Kurz zusammengefasst:

  • Anstieg der Körpertemperatur
  • Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte
  • Wachstumshemmung auf Bakterien, Förderung des Bakterienzerfalls
  • schmerzlindernd, krampflösend
  • beruhigend und ausgleichend auf die inneren Organe
  • chronisch-entzündliche Veränderungen werden aktiviert und damit einer Resorption zugeführt
  • die Haut wird trainiert, belebt und gekräftigt
  • Ausscheidung von Stoffwechselschlacken sowie körperfremder Substanzen wie Quecksilber, Chemikalien und Medikamente. Die Haut gilt dabei als "dritte Niere".
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