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Auch das ist Oberstaufen: Berggottesdienste, meditative Wanderungen

Auch das ist Oberstaufen: Berggottesdienste, meditative Wanderun

am 05.05.2014

Dem Himmel ein Stück näher Wo wirkt Landschaft majestätischer als in den Bergen? Wo ist man dem Himmel näher als am Gipfel eines Berges? Vielleicht ziehen deshalb Gottesdienste in der freien Natur so viele Menschen an, die sonst den Weg in die Kirche scheuen. Gerade in so „geselligen“ Ferienorten wie Oberstaufen suchen Urlauber auch nach stillen Momenten.

Ausführliche Pressemeldung

Dem Himmel ein Stück näher

Wo wirkt Landschaft majestätischer als in den Bergen? Wo ist man dem Himmel näher als am Gipfel eines Berges? Vielleicht ziehen deshalb Gottesdienste in der freien Natur so viele Menschen an, die sonst den Weg in die Kirche scheuen. Gerade in so „geselligen“ Ferienorten wie Oberstaufen suchen Urlauber auch nach stillen Momenten.

Wohl deshalb feiern jeden zweiten Dienstag zwischen Juni und September zahlreiche Gäste und Einheimische einen Ökumenischen Berggottesdienst an der Bergastation der Hochgratbahn. Er beginnt immer um 20 Uhr (im September um 19 Uhr). Die untergehende Sonne wirft ihre Strahlen auf die umliegenden Gipfel, lässt die Wasserfläche des fernen Bodensees glitzern und sinkt zum Klang von Alphörnern und Chören hinter die Alpengipfel.

Einmal im Monat bringt die Hochgratbahn sonntags die Gäste schon um 4.30 Uhr zum Sonnenaufgang und zum Berggottesdienst in 1800 Meter Höhe. Wenn die Sonne es nicht durch die Wolken schaffen sollte, wird der Gottesdienst in der Bergstation gehalten.
Bei der Bergstation der Imbergbahn feiern Familien am 7. und 28. August um 17 Uhr eine Bergmesse mit anschließendem Stockbrotbacken und Kinderprogramm. Jeden Freitag zwischen dem 6. Juni und dem 26. September besuchen zahlreiche Urlauber und Einheimische um 11.30 Uhr die Ökumenischen Gottesdienste am Hündle-Gipfelkreuz.

Alle Gottesdienste auf den Berggipfeln rund um Oberstaufen sind mit Bergbahnen zu erreichen. Die Termine sind zu finden unter www.oberstaufen.de/Berggottesdienst.

Spirituelle Alpenwanderungen: Von Kapelle zu Kapelle

Kapellen und Kirchen in der Landschaft geben mehr Auskunft über die Kultur einer Region als die meisten Reiseführer. Rund um Oberstaufen haben sich viele Hof- und Flurkapellen als Zeugnis des Gottvertrauens über Jahrhunderte erhalten. Heute sind sie für viele eine Stätte der Besinnung und Ruhe.

Der 88 Seiten starke Kapellenführer „Du führst mich hinaus ins Weite“ (3,50 Euro) beschreibt die acht Rundwege in Wort und Karte, erzählt zu jeder Kirche oder Kapelle die jeweilige Entstehungsgeschichte und stellt ihre Besonderheit vor. Zusätzlich wollen „spirituelle Impulse“ zum Nachdenken und zum Innehalten anregen.

Bis Ende Oktober laden Kurseelsorger und Pfarrer des Allgäuer Schroth-Heilbades auch zweimal im Monat mittwochs zu spirituellen Wanderungen auf einem der Kapellenwege ein. Termine und weitere Infos unter www.oberstaufen.de/atempausen.

Atempausen zum Abschalten

„Die ökumenischen Berggottesdienste und die von Theologen begleiteten Wanderungen werden von unseren Gästen häufig genutzt, um eine Pause vom Alltag einzulegen. Sie wollen ‚runterkommen‘, abschalten, vielleicht auch über sich und ihr Leben nachdenken“, weiß die Tourismuschefin des Allgäuer Schroth- und Lifestyle-Kurortes. In Oberstaufen finden sie ein besonderes Angebot: Die „Atempausen“, ein gemeinsames Programm der evangelischen Kirchengemeinde und der katholischen Pfarrgemeinde Oberstaufen.

Viele Urlauber werden vom Ruf des Lifestyle-Ortes angezogen, nutzen dann aber auch die spirituell orientierten Angebote der beiden Kirchen. Auf rund 30 Seiten stellt die Broschüre „Atempausen“ die Termine und Themen von Berggottesdiensten, Vorträgen, Filmabenden, Konzerten und Kirchenmusik, Wanderungen oder Gipfeltreffen mit Prominenten vor. Die Programme richten sich sowohl an Gäste als auch an Einheimische.

Infos zu den Angeboten gibt es bei Oberstaufen Tourismus, Hugo-von-Königsegg-Str. 8, 87534 Oberstaufen, Tel. 08386 93000, www.oberstaufen.de/atempausen

Baumriesen regen zur Meditation an

Im Alpgebiet um Steibis üben Jahrhunderte alte Baumriesen eine fast schon magische Anziehung aus. Die uralten Bergahorne, Bergulmen, Weißtannen, Fichten, Ebereschen und Eiben sind ein Mal im Monat Ziel von „Meditativen Halbtageswanderungen“. Einen Flyer „Auf den Spuren alter Bäume“ und die Wandertermine gibt es bei Oberstaufen Tourismus, Tel. 08386 93000, www.oberstaufen.de/atempausen

Blumenteppiche zu Fronleichnam

In katholischen Gegenden wie dem Allgäu ist das Fronleichnamsfest am zweiten Donnerstag nach Pfingsten ein Hochfest im Kirchenjahr. Für Gäste sind die traditionellen Feste auch eine gute Gelegenheit, authentisches Brauchtum zu erleben. In diesem Jahr wird das Fest am 19. Juni gefeiert.

Im Schrothheilbad Oberstaufen werden zu Fronleichnam die Straßen traditionell mit Blumenteppichen geschmückt. Im Ort gestalten Frauenbund und Volkstanzgruppe drei Außenaltäre. Das Legen der Blumenteppiche beginnt oft schon bei Sonnenaufgang. Um 8.45 Uhr treffen sich die Gläubigen am Pfarrhaus und ziehen dann gemeinsam zur Pfarrkirche. Nach dem feierlichen Hochamt beginnt die Prozession durch den Ort: Beschirmt von einem Stoffbaldachin, begleitet von Ministranten, Musikkapelle und Gläubigen rägt der Priester die Monstranz mit dem „Allerheiligsten“ durch die Straßen.

Oberstaufener Gastgeber haben um das verlängerte Feiertagswochenende attraktive Kurzurlaubspakete geschnürt. Infos dazu unter www.oberstaufen.de/gastgeber

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