Schauspieler Gerd Silberbauer zu Gast im Birkenhof Oberstaufen/Steibis © Oberstaufen Tourismus
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Gerd Silberbauer „schrothet“ sich in Oberstaufen fit

Gerd Silberbauer „schrothet“ sich in Oberstaufen fit

am 07.02.2019

Der deutsche Schauspieler Gerd Silberbauer liebt die Ruhe in den Bergen rund um Oberstaufen, gönnt sich hier eine Auszeit und schöpft mit dem ganzheitlichen Naturheilverfahren nach Johann Schroth neue Kraft für seine beruflichen Herausforderungen.

Ausführliche Pressemeldung

Gerd Silberbauer „schrothet“ sich in Oberstaufen fit

Der deutsche Schauspieler Gerd Silberbauer (Kommissar Arthur Bauer – SOKO München) liebt die Ruhe in den Bergen rund um Oberstaufen/Steibis. Von Zeit zu Zeit gönnt er sich hier eine Auszeit und schöpft mit dem ganzheitlichen Naturheilverfahren nach Johann Schroth neue Kraft für seine beruflichen Herausforderungen.

Ein Neuling in Sachen Schrothkur ist Gerd Silberbauer nicht. Bereits 1994 absolvierte er seine erste Kur in Deutschlands einzigem Schroth-Heilbad in Oberstaufen. Damals wurde er von seinen Schauspielkollegen in der Münchner Szene noch müde dafür belächelt. Doch die positiven Effekte und seine Erfahrungen während und nach der Kur ließen Silberbauer über die Jahre hinweg an dem Jahrhunderte alten Naturheilverfahren festhalten. Sein Ansatz war damals wie heute: den Körper entgiften, zur Ruhe kommen und gleichzeitig neue Energie für den anstrengenden Beruf als Schauspieler zu tanken. Im Spagat zwischen Theaterbühne, Filmset und Berlinale war eine solche Auszeit nun wieder einmal dringend nötig.

So ließ sich Silberbauer nach einer längeren Schrothkur-Abstinenz Ende des vergangenen Monats zum wiederholten Mal im 4*-Natur- und Genießerhotel „Der Birkenhof“ in Steibis mit einem „Rund-um-Sorglos-Paket“, wie er selbst sagt, verwöhnen. Neben den morgendlichen Schroth´schen Ganzkörper-Packungen gehören eine spezielle Diät, Schroth`sche Trink- und Trockentage sowie der Wechsel von Ruhe und Bewegung zu den vier Grundelementen der Kur. Die rein basische Kost ist auf rund 700 Kalorien reduziert und verzichtet auf tierisches Eiweiß, Fette und Salz. „Am Ende einer Schrothkur fühle ich mich jedes Mal wie neu geboren. Durch den Salzverzicht eröffnen sich zudem neue kulinarische Dimensionen – eine regelrechte Geschmacksexplosion im Mund,“ so Gerd Silberbauer im Gespräch mit Tourismusdirektor und Geschäftsführer des Schrothverbandes Oberstaufen, Christopher Krull.

Die Bewegung und gleichzeitig Erholung in den Bergen oberhalb von Steibis genießt er ganz besonders: „Ich bin ein einsamkeits- und ruheliebender Mensch, auch wenn man dies von einem Schauspieler nicht unbedingt erwarten würde.“ Denn bei über 90 Drehtagen allein für seine Paraderolle als Hauptkommissar Arthur Bauer in SOKO München ist er in der Regel täglich von 30 – 40 Menschen umgeben.

Die herrliche Lage des Hotel Birkenhof am Rande von Steibis mit seiner Aussicht, der Panoramasauna, den Wanderwegen, die direkt ab der Hoteltüre beginnen sowie der nahe gelegenen Imbergbahn, die Silberbauer schon kannte, als noch der Einer-Sessellift statt Gondeln den Berg hinauf führte, tragen allesamt dazu bei, die gesundheitlichen Defizite wieder auszugleichen, erzählt er weiter.

In dieser Idylle rund um Oberstaufen ruht der Schauspielalltag allerdings nicht gänzlich. Gleich vier Drehbücher hat Silberbauer zur Kur mitgebracht, alle für neue Folgen der ZDF-Krimiserie SOKO München, die unter anderem in den nächsten Wochen gedreht werden. „Das Textlernen fällt in diesen Tagen allerdings etwas schwerer“, betont er, „denn durch die straffe Diät und den Verzicht an Proteinen braucht es im Kopf länger, bis sich die Textpassagen verankern.“

Neben dem Schauspielern gilt seine Leidenschaft auch der Theaterbühne. Gefragt nach seiner
Lieblingsrolle auf der Bühne, ist die Antwort für Silberbauer eindeutig: „Das war die Schachnovelle, bei der ich in den Jahren 2006 – 2010 die Rolle des Dr. Bertram spielen durfte“. Silberbauer reizt es, Rollen zu verkörpern, die von den Darstellern alles abverlangen. Nicht selten kommt es vor, dass solche Engagements auch das Privatleben prägen: „Man nimmt das Stück mit nach Hause, die Rolle lässt einen auch dort nicht los und man verinnerlicht so das Gespielte auf der Bühne“. Bemerkenswert ist es, dass Silberbauer als echter Profi und Urgestein im Business noch immer mit „tierischem Lampenfieber“, wie er selbst sagt, zu kämpfen hat. Doch meistens ist dies nach fünf Minuten Bühnenpräsenz verschwunden. Am Filmset dagegen kennt er kaum Aufregung. Hier blüht er in seiner Paraderolle als Hauptkommissar Arthur Bauer völlig auf. Am liebsten sind ihm dabei die Leichenfund-Szenen, denn dafür muss er nur wenig Text lernen und mit Gerichtsmediziner Dr. Maximilian Weissenböck (gespielt von Florian Odendahl) laufen diese stets nach dem gleichen Schema ab.

Obwohl sich Silberbauer auch am Filmset trotz Vollcatering, das keine Wünsche und Versuchungen offenlässt, meist gut und gesund ernährt, kommt ihm der positive Nebeneffekt der Schrothkur, das Purzeln der Pfunde, nicht ungelegen. Nach dieser Schrothkur will er sich verstärkt nach dem Prinzip der Trennkost ernähren und so sein Gewicht halten. Bewegung findet er zu Hause bei allabendlichen Laufrunden um den Münchner Waldfriedhof. „Der Verzicht während der Schrothkur macht mir nichts aus, aber ich freue mich dennoch schon auf den ersten Schluck Bier, besonders wenn dieser auf die wieder sensibilisierten Geschmacksnerven trifft“, meint er schmunzelnd.

Silberbauer will auch künftig nach Oberstaufen und die Berge oberhalb von Steibis kommen. „Beim nächsten Mal zum Wandern und Einkehren, zum Beispiel bei Marlies auf der Moosalpe im Imberg/Häderich-Gebiet, wo es guten Käse und Schnaps gibt“. Und wegen der Ruhe und der herrlichen Natur rund um Oberstaufen. „Nach einer längeren Schrothkurpause wollte ich diesmal in erster Linie ausprobieren, ob ich nach einigen gesundheitlichen Rückschlägen solch eine Kur noch durchhalte.“ Es hat geklappt und so plant Silberbauer auch schon seine nächste Schrothkur im Birkenhof. „Dann aber mindestens für zwei bis drei Wochen und natürlich wieder im Birkenhof bei Familie Braunsch. Denn hier bekomme ich alles, was ich für eine erfolgreiche Schrothkur benötige.“

Zum Abschluss seines Kuraufenthaltes überreichte Christopher Krull dem Schauspieler einen Präsentkorb mit der ein oder anderen „sündigen“ Leckerei. Auf die letzte Frage Krull`s nach einem passenden, fiktiven Filmtitel für die Landschaft der Kur- und Ferienregion Oberstaufen antwortete Gerd Silberbauer spontan: „Der Gipfel der Stille.“

(Foto v.l.n.r.: Andrea Braunsch, Gerd Silberbauer, Christopher Krull, Thomas Braunsch)

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