Allgäuer Kampfsportart: Schibui-Gingge © Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH
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Haut auf Haut - Die Allgäuer mögen es direkt

Haut auf Haut - Die Allgäuer mögen es direkt

am 27.05.2013

In kurzer Lederhose, mit nackten Beinen und bloßen Füßen wollen Oberstaufener eine „historische Allgäuer Kampfsportart“ wiederbeleben. Jemanden „vors Schienbein treten“ heißt, ihn schmerzhaft auszubremsen. Das Machtritual beherrschen bayerische Politiker ebenso wie andere. Die Allgäuer wollen das „Schibui-Gingge“ jetzt auch auf sportlicher Ebene austragen. In Oberstaufen ist dazu der „1. Allgäuer Schibui-Gingge Club“ der Neuzeit gegründet worden – und sicherheitshalber auch gleich ein Weltverband „World SGV“.

Ausführliche Pressemeldung

Haut auf Haut – Die Allgäuer mögen es direkt

In kurzer Lederhose, mit nackten Beinen und bloßen Füßen wollen Oberstaufener eine „historische Allgäuer Kampfsportart“ wiederbeleben.

Jemanden „vors Schienbein treten“ heißt, ihn schmerzhaft auszubremsen. Das Machtritual beherrschen bayerische Politiker ebenso wie andere. Die Allgäuer wollen das „Schibui-Gingge“ jetzt auch auf sportlicher Ebene austragen. In Oberstaufen ist dazu der „1. Allgäuer Schibui-Gingge Club“ der Neuzeit gegründet worden – und sicherheitshalber auch gleich ein Weltverband „World SGV“.

Seit gut 25 Jahren ist die „historische Allgäuer Kampfsportart“ am Alpenrand nicht mehr gesehen worden. Zwar wurde 2011 in der Grafschaft Gloucesteshire eine „World Shin Kicking Championship“ ausgetragen. Aber mit der englischen Rauferei und rüden Schienbein-Treterei mit Bandagen und harten Stiefelsohlen wollen die „Schibui-Gingger“ nichts zu tun haben. Sie lieben es direkt: Haut auf Haut.

Bloße Füße, nackte Beine und kurze Lederhosen sind die wichtigsten Zutaten zum „Schibui-Gingge“, das man mit „Schienbein Touching“ übersetzen könnte. Während der drei Runden zu je 2 Minuten müssen die Hände in den vorderen Taschen der Lederhose bleiben. Sonst droht die Disqualifikation.

Gezählt werden die Berührungen eines nackten Fußes zwischen Knie und Knöchel des Kontrahenten. Die „Kampfzone“ lässt sich leicht durch vier Biertische im Quadrat abstecken. Drei Punktrichter zählen, wer von beiden Kontrahenten in den drei Runden die meisten Treffer an einem der gegnerischen Schienbeine landen konnte.

Die ersten offenen Weltmeisterschaften im „Schibui-Gingge“ werden beim Oberstaufener Marktfest am 30. Juni 2013 ausgetragen. Wer es mit den clubinternen Favoriten aufnehmen will und mindestens 18 Jahre alt ist, kann sich beim Schiedsrichter-Obmann Rudi Dorner unter Tel. 08386 4538 anmelden.

Weitere Infos zum neuen Allgäuer Sportevent bei Oberstaufen Tourismus, Hugo-von-Königsegg-Str. 8, 87534 Oberstaufen, www.oberstaufen.de

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