In der Werkstatt von Josef Wagner © Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH
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Holz, Natur, Töne – Der Alphornbauer Josef Wagner

Holz, Natur, Töne – Der Alphornbauer Josef Wagner

Mit ihrem urigen Klang und dem weichen Echo bereichern die Alphörner die Volksmusik in den Bergen. Seit über 50 Jahren baut Alphornbauer Josef Wagner auf seinem idyllisch gelegenen Hof im Weissachtal die wertvollen Blasinstrumente. Josef Wagner ist immer auf der Suche nach „Krümmlingen“ – so nennt man im Allgäu die Bergfichten, die an den Steilhängen vom Schnee niedergedrückt werden und dann wieder dem Licht entgegen wachsen. Der Alphornbauer nutzt den krummen Wuchs der Fichten für den geschwungenen Trichter seiner Alphörner.

Instrument aus den Bergen

Das riesige Instrument mit seinem weichen Klang und dem schönen Echo kennt man in vielen Bergregionen und es ist sicher schon viele hundert Jahre alt. Zwar kommt das Holzinstrument ohne Klappen und Ventile aus, aber leicht zu spielen ist es dennoch nicht: Allein mit der Lippenspannung und Atemtechnik entlockt der Alphornbläser dem Instrument die Naturtöne über vier Oktaven. Hier im Allgäu spielt man vor allem das 3,60 Meter lange Horn mit dem Grundton F.

Alphornbauer – Handwerkskunst für Geduldige

Die Herstellung der Alphörner ist aufwendig. Josef Wagner braucht rund 60 Stunden für ein Alphorn, denn nur für die grobe Form setzt er Maschinen ein, alles andere macht er mit der Hand. Mit Stemmeisen und Messer höhlt er die Rohre und den Becher geduldig aus, bis die Wände nur noch ungefähr 6 Millimeter dick sind. Seine Instrumente fertigt er in traditioneller Weise: Die Krümmung des Trichters gibt im Wesentlichen der Wuchs des Baumes vor.

Schnitzen und Musik – Alphornbauer Josef Wagner

Der Umgang mit Holz ist ihm seit seiner Jugend vertraut. Auf dem Bauernhof im Weissachtal, wo er aufgewachsen ist und heute noch lebt und arbeitet, wurden alle Holzarbeiten direkt am Hof gemacht. Seine Leidenschaft für Musik hatte ihn früh zum Instrumentenbau gebracht: Eine Gitarre und eine Orgel hatte er schon gebaut, bevor ihn das Alphorn als jungen Mann in den Bann zog. Neben seiner Landwirtschaft baut der Oberstaufener seit über 50 Jahren Alphörner und ist einer von drei Alphornbauern im Allgäu. Alphornbläser gibt es hier fast 100 – seit über 40 Jahren bestehen schon die Staufner Alphornbläser, die bei keinem festlichen Ereignis in Oberstaufen fehlen dürfen.

Pius Vögel › Grüße Dich Josef, Hier ist eine "Musikmaschiene" die auch Du sicherlich noch nie gesehen hast. Schon wild was so manche Leute machen. Das dürften Multiplex Platten sein. https://www.facebook.com/newscrusher/videos/1102601196438691/ Wen auch die Musik nicht unser Geschmack ist, so ist es doch sehr Interessant. Servus Pius
am 05.03.2016 · Antworten
Elmar Burgard › Grüß Gott Herr Wagner, ich bin seit 4 Wochen stolzer Besitzer von "Erwin", einem Alphorn, das Sie 1992 gebaut haben. Giebt es dafür noch Einsätze für andere Tonarten bzw. noch Mundstücke von Ihnen dazu? Mit freundlichen Grüßen Elmar Burgard
am 29.05.2016 ·
Carina Cordier
Carina Cordier › Lieber Herr Burgard! Das ist toll zu hören und wird Herrn Wagner sicherlich sehr freuen. Gerne rufe ich Herr Wagner morgen Vormittag an und gebe ihm die Anfrage durch. Am Besten Sie schicken mir Ihre Telefonnummer kurz an meine E-Mail Adresse carina.cordier@oberstaufen.de - ich leite diese dann umgehend weiter. Ich freue mich, wenn Sie bald auch andere Tonarten auf Ihrem Alphorn spielen können. Viel Freude damit! Herzliche Grüße aus Oberstaufen
am 29.05.2016
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