Schrothkur als sinnvolle Geldanlage

am 13.10.2014 (bei Google+)

Ich durfte mal wieder an einer großen Gästeehrung im 4-Sterne Superior Hotel Dein Engel teilnehmen, bei der zahlreiche treue Schrothkur-Gäste zur 5., 10., 20., 30. und sogar zur 45. Schrothkur geehrt wurden.

Herr Hundsdörfer bei seiner Ansprache
Herr Hundsdörfer bei seiner Ansprache
Ich habe selbst auch schon sieben Schrothkuren gemacht, was aber natürlich vor allem daran liegt, dass ich „an der Quelle“ wohne und als Schrothverband-Geschäftsführerin auch immer wieder zum Kern des Produktes möchte.

Aber würde ich über Jahrzehnte hinweg immer wieder nach Oberstaufen reisen und dort Geld ausgeben, um zu fasten?

Hans-Joachim Hundsdörfer aus Remseck tut das seit 1979, bisher 45 mal für zwei bis drei Wochen. Das wären rund 790 Tage, die er geschrothet hat – also insgesamt über zwei Jahre. In der Summe hat er davon über 42 Tage in der Schrothkur-Packung geschwitzt. In seiner Ansprache sagte er, dass er sich für das Geld, das er in dieser Zeit in Oberstaufen ausgegeben hat, eine schöne, kleine Wohnung hätte kaufen können. Das hat mich zum Nachdenken gebracht.

Herr Hundsdörfer hat also keine Wohnung gekauft, sondern für das Geld 45 Schrothkuren in Oberstaufen gemacht. Hätte er sich für die Wohnung entschieden, hätte er dieses Eigentum immer noch und es wäre wahrscheinlich heute auch bei weitem mehr wert als 1979. Jetzt ist das Geld weg – investiert in 790 Tage Verzicht, Disziplin und Schwitzen. 790 Tage in einem familiengeführten Hotel, in dem er den jetzigen Chef noch als Schulerbub kannte, in dem er insgesamt 300 Kilo an Gewicht verlor (die er zu Hause allerdings wieder fand ;-), zahlreiche Freunde kennen gelernt hat, die er jedes Jahr bei seiner Reise in die zweite Heimat wieder trifft. 790 Tage und sehr viel Geld hat er investiert, in sich selbst.

Ich weiß nicht, wie alt Herr Hundsdörfer ist. Jedenfalls ist er Rentner und arbeitete über Jahrzehnte in der Baubranche. Er erfreut sich bester Gesundheit und strahlt eine unglaubliche Lebensfreude aus. Hätte er sich nicht regelmäßig eine Schroth´sche Auszeit gegönnt, wäre er vielleicht Diabetiker. Wer weiß, vielleicht hätte er aufgrund seines stressigen Berufes und einer ungesunden Ernährung sogar schon einen Herzinfarkt erlitten. Vielleicht wäre er auch genau so fit wie er es jetzt ist. Er hätte mir und seinen Schrothkur-Freunden im Hotel Engel aber heute nicht voller Stolz und Freude von seinen zahlreichen schönen Erlebnissen während seiner 790 Tage Schrothkur vorgeschwärmt.

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