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Die Besonderheiten der vier Skigebiete in Oberstaufen

Die Besonderheiten der vier Skigebiete in Oberstaufen

am 10.03.2016 von Andrea Presser

Wenn man in Oberstaufen aufwächst, gehört Skifahren für die meisten zum Leben wie der Schnee zum Winter. Wenn man dazu noch einen skiverrückten Vater hat und quasi mit Skiern an den Füßen groß wird (so wie ich), dann kennt man die heimatlichen Pisten und alles drum herum besonders gut. In diesem Beitrag möchte ich Dir ein paar persönliche Eindrücke über unsere vier Skigebiete mitteilen, die Du sonst vielleicht nirgendwo zu lesen bekommst.

Die Familienlifte Sinswang

Für uns „Staufner“ war und ist Sinswang das Skigebiet der ersten Stunde. Der sonnendurchflutete Hang in Ortsnähe ist wirklich perfekt für die ersten Versuche - sowohl für die kleinsten Skizwerge als auch für große Beginner oder Wiedereinsteiger. Die „Liftler“-Familie Kennerknecht betreibt ihre Skilifte schon seit Jahrzehnten mit viel Herzblut und Hans setzt selbst bei geringster Schneemenge alles daran, seinen Gästen (ohne technische Beschneiung) beste Pisten zu bieten. Der Raketenlift – bei uns Einheimischen heißt er Sechserlift – ist eine echte Rarität und für jede Generation das Highlight. Nicht nur die Kinder lieben ihn. Blitzschnell und zu sechst nebeneinander saust man zur Bergstation. Aber Vorsicht: am Ende heißt es zackig den Teller zwischen den Beinen freigeben, sonst zieht es Dich ein stückweit in die Luft ;-). Ich erinnere mich noch an die vielen Schanzen, die Bobbahn und vor allem auch die Abenteuerfahrten außerhalb der präparierten Piste, die uns Kindern schon damals ein Lachen ins Gesicht zauberten.
Hündlebahn und Gratlift
Hündlebahn und Gratlift

Der Verbund Hündle/Thalkirchdorf

Wer die Pisten in Sinswang ordentlich beherrscht, der findet im großflächigen Skigebiet Hündle/Thalkirchdorf bestimmt weitere Freude am Skifahren. Die Verbindung zwischen den Liften in Thalkirchdorf und dem Hündle war schon vor vielen Jahren eine tolle Erweiterung.Die alte Hündle-Sesselbahn, in der man oft lange dem kalten Wind ausgesetzt war, wurde durch eine moderne 6-er Gondelbahn inklusiv Sitzheizung ausgetauscht - ein großes Plus für Friernasen wie mich. Zu meinen Lieblingspisten gehören heute noch die ehemalige Weltcup-Abfahrt und der „Steilhang“ in der Vertikalen der Bahn. Allerdings heißt es bei schwierigen Bedingungen aufgrund der Steilheit: sauber auf dem Ski stehen, um sturzfrei ins Tal zu kommen! Und wer eine extra lange Abfahrt sucht, der findet vom höchsten Punkt des Prodel bis ganz hinunter ins Tal des Schwandliftes seine Herausforderung. Einen Vorteil gegenüber dem Skigebiet in Steibis verrate ich noch: Gerade an den Wochenenden und teilweise in den Ferien ist das Skigebiet am Hündle/Thalkirchdorf wesentlich weniger frequentiert als die Imberglifte. Aber pssst – nicht weiter sagen, sonst ist es bald vorbei damit ;). Und zuletzt noch ein Tipp: Ein MUSS für alle Naschkatzen ist der selbstgebackene Kuchen von Christel in der Hündle Alp an der Bergstation. Und nicht nur der….

Die Imbergbahn mit Skiarena

Das dritte und wahrscheinlich bekannteste Skigebiet ist die Imbergbahn/ Skiarena in Steibis. Voll beschneibare Pisten garantieren Schneesicherheit - auch in den Wochen, in denen es Frau Holle so gar nicht gut meint mit den Skifahrern. Außerdem findet man kaum anderswo solch eine Vielzahl an Einkehrmöglichkeiten in gemütlichen Hütten und auf sonnigen Terrassen wie hier. Nach einer gehörigen Pracht Neuschnee lädt sicheres Gelände abseits der Pisten zu den ersten Tiefschneeversuchen ein. Ansonsten findet Groß und Klein, Anfänger wie Profi, ein Jeder auf dem Imberg seine Lieblingspiste und auch Nicht-Skifahrer können den Winter mit Schneeschuhen, zu Fuß oder mit dem Rodel genießen. Das Kinderland unterhalb der Bergstation und der Funpark am Hohenegglift als Einstieg in den Freestyle sorgen besonders beim Nachwuchs für leuchtende Augen.

Am Hochgrat

Hochgrat Powderspaß
Hochgrat Powderspaß

Und last not least der Hochgrat: ich gestehe – im Winter wie im Sommer mein Lieblingsberg. Er bietet Traumabfahrten für Powderfreaks (wenn es ordentlich Neuschnee gab) und bietet Skivergnügen für all diejenigen, die sich besonders auf roten oder gar schwarzen Pisten wohlfühlen. Die kleinen, gelben „Eierschalen“, mit denen es auf 1.708m Höhe geht, sind sage und schreibe seit 43 Jahren im Einsatz und bringen neben den Skihungrigen auch viele Winterwanderer und Sonnenanbeter auf die höchste Erhebung der Nagelfluhkette. Ein wenig nervig ist nach jeder Abfahrt das Hinauftragen der Ski zum Gondeleinstieg, aber die vielseitigen fünf bis sechs Kilometer langen Abfahrten machen alles wieder wett. Die letzten Jahre ist der Hochgrat vor allem auch für Skitourengänger zum Renner geworden: als Fitnesstour bis zur Bergstation oder gar bis zum Kreuz auf 1.834 m oder aber als einzigartiges Tourenerlebnis über alle Gipfel der östlichen Nagelfluhkette. Das kann ich nur empfehlen! Genauso wie einen Besuch bei Ulli und Christoph in der DAV-Hütte „Staufner Haus“. Hier solltest Du Dir die Gerstensuppe nicht entgehen lassen.

Alle allgemeinen Informationen über die vier Skigebiete Sinswang, Hündle/Thalkirchdorf, Imberg/Skiarena und Hochgrat findest Du hier und auf den jeweiligen Webseiten.
Ski heil und viel Spaß auf den Brettern!

Skifahren in Oberstaufen

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