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Rund ums Wandern auf Premiumwegen

Rund ums Wandern auf Premiumwanderwegen

am 13.11.2015 von Andrea Presser

Wandern ist absolut in. Vor allem die junge Generation hat in den letzten Jahren die Lust an der Bewegung in der Natur (wieder-)entdeckt. Wer einmal vom Wandervirus ergriffen ist, der kommt so schnell nicht mehr los davon. Was ist es, das Wanderer zu Wiederholungstätern werden lässt? Was muss ein Wanderweg haben, damit er positiv im Gedächtnis bleibt und Lust auf mehr macht? Klar ist, je höher der Erlebniswert bei einer Wanderung, desto bleibender ist der Eindruck. Premium-Wanderwege entsprechen einem hohen Qualitätsstandard und garantieren viel Erlebnis und Landschaft – eine gute Wahl also, wenn man auch beim Wandern ein gewisses Niveau sucht. Intensiver kann man die Natur nicht erleben.

Was bedeutet Premiumwandern?

Der Begriff Premium verheißt allgemein etwas besonders gutes, ein Produkt von exzellenter Qualität. Übertragen auf das Wandern versprechen Premiumwege somit, besser und erlebnisreicher als die sonst üblichen Wege zu sein. Bei der Zertifizierung eines Weges greift ein Kriterienkatalog von 34 Punkten, die für jeden Kilometer Weg die Aufnahme von knapp 200 Merkmalen zum Wegeformat, zur Landschaft, ihren kulturellen Sehenswürdigkeiten, zivilisatorischen Barrieren (z. B. Strommasten im Blickfeld) und zum Wanderleitsystem berücksichtigt. Anhand dieser Kriterien lässt sich das Wandererlebnis einigermaßen messbar machen und so zueinander in Beziehung setzen, dass sich daraus auch für die unterschiedlichsten Vorlieben eine Erlebnisgarantie ableiten lässt.

Wer vergibt die Zertifikate für Premiumwege?
Deutsches Wandersiegel
Deutsches Wandersiegel
Das Deutsche Wanderinstitut e.V. ist ein eng kooperierendes Netzwerk von unabhängigen Wanderexperten und forscht in Studien und Befragungen nach den Wünschen der Wanderer. Die Mitarbeiter realisieren zusammen mit den Wanderregionen erlebnisorientierte Wege und zertifizieren diese nach den Qualitätskriterien des Deutschen Wandersiegels. Bewertet werden nicht nur die schönen, sondern auch die kritischen Seiten eines Weges. Nachzertifizierungen der Wege finden alle drei Jahre statt.

Bei den Wegen unterscheidet man zwischen:

Streckenwanderwegen: Diese Wanderwege bieten mehrere Tagesetappen. Es handelt sich um Wege von etwa 30 bis zu mehreren hundert Kilometern Länge.

Rundwanderwegen: Im Halbtages- bis Tagesformat bieten diese Wege Wanderlebnisse auf höchstem Niveau mit einem gemeinsamen Start- und Zielpunkt.

Alpinen Premiumwegen: Das Begehen alpiner Premiumwege erfordert Kenntnisse der typischen alpinen Gefahren. Hier wird eine gute Kondition, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und die entsprechende Ausrüstung vorausgesetzt. Informationen dazu werden von den Betreibern gegeben.

Winterwanderwegen: Winterwanderwege werden als Premiumwege im Winter bei Schnee zertifiziert und sind auch nur im Winter markiert.

Allgemeine Schwierigkeitsstufen von Premiumwegen

Für die Vergabe der Schwierigkeitsstufen zählen folgende Erklärungen:

Leicht: Leichte Touren weisen nur geringe Höhenunterschiede auf und sind, was die Entfernung angeht, meistens auch in einem halben Tag zu bewältigen. Sie stellen keine besonderen Anforderungen an Kondition und Trittsicherheit. Es gibt keine Wegabschnitte, die Schwindelfreiheit erfordern. Kurze steilere Abschnitte sind möglich. Je nach Wegformat können Teilbereiche bei nassem Wetter schwierig begehbar sein.

Mittel: Mittel Touren sind mit normaler Kondition gut zu bewältigen. Pfadige Abschnitte können gute Trittsicherheit verlangen, daher ist festes Schuhwerk wichtig, Wanderstöcke können sinnvoll sein. Einige etwas längere und auch steilere An- und Abstiege sind möglich. Schwierige (z.B. gesicherte) Passagen sind die absolute Ausnahme und können in der Regel per Umgehung vermieden werden. Naturbelassene Abschnitte können bei nassem Wetter schwierig zu begehen sein.

Schwer: Schwere Touren verlangen aufgrund der Länge und/oder der zu bewältigenden Höhenmeter sehr gute Kondition und Ausdauer. Auch sehr gute Trittsicherheit ist notwendig, um steile An- und Abstiege auf teils anspruchsvollen Pfaden zu bewältigen. Seilgesicherte Abschnitte und / oder einfache Kletterpassagen, die ein Mindestmaß an Schwindelfreiheit erfordern, sind möglich. Festes Schuhwerk und Wanderstöcke sind wichtig. Pfade und ausgesetzte Passagen sind bei nassem oder winterlichem Wetter oft nur schwierig oder auch gar nicht zu begehen.

Die Premiumwege um Oberstaufen

Oberstaufen hat insgesamt vier Premiumwege: die Rundtouren „Wildes Wasser“ mit elf Kilometer Länge und „Alpenfreiheit“ mit 13 Kilometern, der alpine Premiumweg „Luftiger Grat“ mit knapp zehn Kilometern sowie einer von insgesamt vier deutschen Premium-Winterwegen: die „Kapfwaldrunde“ mit 6 Kilometer Länge.

Hohe Gipfel mit großartigen Aussichten, bizarre Felsformationen, bunte Bergwiesen und alte Baumriesen, tosende Wasserfälle, verwurzelte Bergpfade und urige Alphütten - das sind die Merkmale, die die Premiumwege um Oberstaufen einzigartig machen. Neben acht weiteren Wanderregionen gehört Oberstaufen zu den PremiumWanderWelten , ein Zusammenschluss der "Champions League" aller Wanderregionen innerhalb Deutschlands.

Premiumwanderwege rund um Oberstaufen:

Unterwegs auf Premiumwegen

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