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Meine Top 5 Allgäuer Schmankerl

Meine Top 5 Allgäuer Schmankerl

am 09.07.2015 von Alisa Häußler

Wie in Berlin die Currywurst, in Wien das Wiener Schnitzel, in Italien die Pizza, so gibt es auch im Allgäu ein paar Gerichte, die unbedingt zu einem perfekten Oberstaufen-Urlaub dazu gehören. Heute möchte ich Dir meine Top 5 Allgäuer Schmankerl vorstellen und Dir zeigen, wie man diese zubereitet.

Platz 1: Die Allgäuer Kässpatzen

Kässpatzen sind eine Spezialität der Allgäuer Küche
Kässpatzen sind eine Spezialität der Allgäuer Küche
In fast jeder Allgäuer Traditions-Gaststätte gibt es Sie: die Original Allgäuer Kässpatzen. Hausgemachte Spätzle mit einer würzigen Käsemischung und kross gerösteten Zwiebeln - läuft Dir da nicht auch gleich das Wasser im Mund zusammen? Und so werden sie in nur 40 min gemacht:

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g Mehl
  • 6 Eier
  • 200 ml Sprudelwasser
  • 1 Prise Salz
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Butter
  • 300 g würziger Bergkäse
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Originale Allgäuer Käsevarianten
Originale Allgäuer Käsevarianten
Für den Teig die Eier, das Mehl, das Öl und reichlich Salz (ca. 4 Teelöffel) mit dem Knethaken verrühren. Je nach Größe der Eier das Wasser so zugeben, dass sich ein zähflüssiger Teig ergibt. In der Zwischenzeit Salzwasser zum Kochen bringen. Dann den Teig löffelweise in eine Spätzle- oder Knöpflepresse geben und in das kochende Wasser drücken. Alternativ muss man den Teig vom Brett in das Wasser schaben, wenn keine Presse zur Verfügung steht. Die Spätzle kommen nach sehr kurzer Kochzeit im Wasser wieder hoch und sind somit fertig gegart. Jetzt musst Du diese nur noch aus dem Wasser "fischen" und in eine bereitstehende Schüssel geben.

Zu jeder Portion der fertigen Spätzle ein bisschen vom Käse geben, so dass sich immer eine gleichmäßige Durchmischung ergibt. Die nächste Portion Spätzle in das Wasser geben und wieder in Schüssel geben bis der ganze Teig aufgebraucht ist. Achte darauf, dass das Kochwasser ausreichend Salz enthält, da die Spätzle dieses mit dem Wasser "aufsaugen".

Die Zwiebeln schälen, in Ringe schneiden und dunkelbraun anbraten. Anschließend auf den Käsespätzle verteilen und genießen.

Platz 2: Der Allgäuer Wurstsalat

Was gibt es schöneres als nach einer langen Wanderung in den Bergen, auf einer Alphütte einzukehren und bei Wurstsalat und Bier das Erlebte Revue passieren zu lassen? Ich bin ein absoluter Fan von Wurstsalat: einfach und gut! Spätestens nachdem unsere Kurdirektorin Bianca Keybach im letzten Jahr beim Oberstaufener Fantreffen zum Wurstsalat-Essen eingeladen hat, kennst Du vielleicht das Gericht. Einen Wurstsalat kann man natürlich in vielen verschiedenen Varianten zubereiten. Meine Lieblingsversion ist mit Lioner, Essiggurken, Tomaten, Zwiebeln, Gurken und dem Dressing meiner Mama :)
Zubereitung der Krautkrapfen
Zubereitung der Krautkrapfen

Platz 3: Original Allgäuer Bergkäse

Kääääse! Wie schon Helge Schneider einst sang: "Käsebrot ist ein gutes Brot, super sexy Käsebrot." Es gibt nichts, was das Allgäu mehr beschreibt, als ein guter würziger Bergkäse, der direkt auf einer Alpe bei Sonnenschein mit Radieschen und einem Radler genossen wird. Es gibt Käsesalat, Käsesuppe, Käsekuchen (wobei da nur der Name aus Käse besteht), Käsefondue, Raclette mit Käse... Ich könnte Dir noch so viele Gerichte mit Käse nennen, aber entdecke sie doch einfach selbst in einer unserer Käsereien und lass dich entführen in die Welt des Käses.

Platz 4: Krautkrapfen

Krautkrapfen sind ebenfalls eine leckere Spezialität bei uns im Allgäu. Das Aroma des Specks in einem Mantel von Teig mit leckerem Sauerkraut... Wer kann da widerstehen? Damit Du dich jetzt schon davon überzeugen kannst, verrate ich Dir hier mein Lieblingsrezept.

Zutaten:

Für den Teig:

  • 500 g Mehl
  • 2 Eier
  • 125 ml Wasser
  • etwas Salz
    Original Allgäuer Krautkrapfen
    Original Allgäuer Krautkrapfen

Für die Füllung:

  • 1 kg Sauerkraut
  • 200 g durchwachsener Speck
  • Salz
  • Schweineschmalz

Zubereitung
Aus den erstgenannten Zutaten einen Nudelteig herstellen und diesen möglichst dünn ausrollen.
Den Speck und das Kraut in einer Pfanne anrösten, abkühlen lassen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen und zusammen rollen. Dann die Rollen in ca. 5-6 cm breite Stücke schneiden. Schweineschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Rollen stehend bei mittlerer Hitze braten bis sie eine schöne braune Farbe haben.

Wenn etwas übrig bleibt - die fertigen Krautkrapfen eignen sich auch prima zum Einfrieren.

Platz 5: Zwetschgendatschi

Auch die Süßspeisen dürfen im Allgäu natürlich nicht fehlen und was gibt es besseres als einen hausgemachten Zwetschgendatschi mit Sahne? Ob am Nachmittag zum Kaffee oder am Abend als Nachtisch, dafür bin ich immer zu haben.

Zutaten:

Für den Teig:

  • 300 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 150 g Margarine, oder Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pck. Backpulver
  • 2 Eier

Für den Belag:

  • 1200 g Zwetschgen, (je nach Größe 1,2 - 1,4 kg)
  • 3 EL Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 1/2 TL Zimt

Für die Streusel:

  • 100 g Margarine oder Butter
  • 80 g Zucker
  • 150 g Mehl

Zubereitung:

Die Teigzutaten zu einem glatten Teig verkneten (geht auch mit den Haken des Rührgerätes) und dann gleichmäßig auf einem tiefen Backblech verteilen (Achtung: der Teig klebt ziemlich, deshalb die Hände feucht machen).

Den Teig dann mit den entkernten und geviertelten Zwetschgen möglichst dicht belegen.

Für den Belag Zucker, Vanillezucker und den Zimt gut vermischen und dann die Zwetschgen möglichst gleichmäßig bestreuen.

Die Streuselzutaten in einer kleinen Schüssel mit den Fingern leicht verkneten. Nicht zu einem Teig werden lassen, sie soll krümelig bleiben. Die Streusel dann über die Zwetschgen verteilen.

Das Blech auf der mittleren Schiene bei 175° ca. 50 Min backen. Mit den Fingern prüfen, ob die Streusel danach schon leicht karamellisiert sind (sollten sich etwas hart anfühlen) ansonsten noch ca. 5 Min. Backzeit zugeben. Nicht viel länger.

So und jetzt wünsche ich Dir viel Spaß beim ausprobieren der Gerichte.
Ich würde mich freuen, wenn Du mir ein kurzes Feedback geben würdest und vielleicht verrätst Du mir ja auch dein Allgäuer Lieblingsrezept :)

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