Andrea Presser auf dem Winterwanderweg © Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH
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Auf den Spuren eines Premium-Winterwanderweges

Auf den Spuren eines Premium-Winterwanderweges

am 14.01.2015 von Andrea Presser

Winterwandern im Allgäu ist herrlich - ganz besonders, wenn die Bedingungen rundum stimmen: Sonnenschein mit milden Temperaturen und die Allgäuer Landschaft in ihrem schönsten Winterkleid. Kurz nach Jahresbeginn hatte ich dieses Glück und war mit meiner Tochter Lena an einem Wintermärchentag auf dem Premium-Winterwanderweg „Kapfwaldrunde“ unterwegs.

Warum PREMIUM-Winterwanderweg?

Sonnenspiele während der Tour
Sonnenspiele während der Tour
Dieser Weg wurde - übrigens als erster Winterwanderweg im Allgäu - neben den drei Sommer-Premiumwegen „Wildes Wasser“, „Alpenfreiheit“ und „Luftiger Gratvom Deutschen Wanderinstitut zertifiziert und ausgezeichnet. Eine abwechslungsreiche Wegführung auf schneebedecktem Untergrund ist eines der winterlichen Kriterien. Mal geht es über verschneite Wiesen, mal an alten Bauernhöfen vorbei oder entlang sanft plätschernder Bäche. Zwischendurch folgen romantische Waldabschnitte, in denen die Sonne herrliche Lichterspiele zwischen die Bäume zaubert und nicht zuletzt belohnen fantastische Ausblicke den Anstieg zum „Kapf“.

Die Rundtour um den Kapfwald

Die Rundtour beginnt in Sinswang und führt zunächst auf einer gewalzten Trasse in einer großen Schleife Richtung Genhofen und zurück zum Ortsende von Sinswang. Der Untergrund war an diesem Tag fest und perfekt zu gehen. Im Moos zogen eifrige Langläufer ihre Runden und an den Sinswanger Skiliften beobachteten wir ein fröhliches Treiben, als wir der leicht ansteigenden Spur nach Saneberg folgten. Viele alte Bauernanwesen springen auf diesem Abschnitt wie bunte Punkte in der weißen Landschaft ins Auge und sind ein willkommener Blickfang. Hinter dem Ortsteil Saneberg diskutierten an der Wegegabelung zwei Wanderpärchen eifrig, ob sie den Abstecher zum Ortsteil Berg mit einem Besuch auf der Sonnenterrasse des Café Paradies auf sich nehmen sollten, während wir der Beschilderung geradeaus folgten und nach einem kurzen Stück durch den Wald bald auf den höchsten Punkt und zum Highlight der Tour stießen.

Wie durch ein Tor tritt man plötzlich aus dem Wald heraus und es öffnet sich ein großartiger Blick auf die Nagelfluhkette. In der Mitte thront der Hochgrat, mit seinen 1.834 Meter die höchste Erhebung im gleichnamigen Naturpark und gleichzeitig das Wahrzeichen von Oberstaufen. Auf der vorgelagerten Kette am Imberg konnten wir schemenhaft Skifahrer erkennen, die von der Fluh ihre Kurven zogen. Hier lohnte es sich, ein wenig zu verweilen und den Ausblick plus die warme Sonne zu genießen.
Noch einmal folgte eine Waldpassage, bevor ein sonniger „Schlenker“ durch das Hochmoor des Kapf schon wieder Richtung Sinswang zurückführte. Wir überquerten das kleine Sträßlein und erreichten nach den letzten Metern bergab die Sinswanger Stuben, auf deren Terrasse wir uns genüsslich einen leckeren selbstgemachten Kuchen schmecken ließen.


→ Hier findest Du Details zur Tour

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