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MTB-Tour "Steinernes Tor" mit tierischen Überraschungen

MTB-Tour "Steinernes Tor" mit tierischen Überraschungen

am 13.07.2014 von Andrea Presser

Die MTB-Runde über das Vorarlbergische Riefensberg hinauf zum „Steinernen Tor“ am Kojen ist knackig und wirklich nichts für Weicheier. Das durfte ich wieder einmal am eigenen Leib erfahren, als ich mich kürzlich zusammen mit meiner Freundin Petra in den Sattel schwang. Die letzten steilen und mit Geröll durchzogenen Höhenmeter vor Erreichen des Tores zwangen uns einmal mehr in die Knie, getreu dem Motto: wer sein Rad liebt, der schiebt! So dahin-philosophierend, ob und wer hier die nötige Power und Technik besäße, die Balance auf dem Bike bis nach ganz oben zu halten, verschlug es uns für einen Moment die Sprache, als plötzlich ein „tierisches Etwas“ von oben um die Ecke schoss. Aber schön der Reihe nach…

Gemütlicher Start in Oberstaufen

Der Eibele-Wasserfall in Oberstaufen
Der Eibele-Wasserfall in Oberstaufen
Das Einrollen entlang der Weißach Richtung Eibele war gemütlich und wie immer, wenn wir unterwegs sind, gab es genug zu ratschen. Wir gönnten uns einen kurzen Stopp bei den Eibele-Wasserfällen, die neben dem bekannten großen Bruder, den Buchenegger Wasserfällen, ein netter Ausflugstipp für heiße Sommertage sind.

Höhenmeter für Höhenmeter geht es Richtung „Steinernes Tor“

Gleich hinter der Grenze ging es dann talwärts, am Golfplatz des Bregenzer Waldes vorbei, bis kurz vor Aach. Über die ehemalige Straße erreicht man autofrei den Ort Riefensberg. Ca. einen Kilometer weiter mündeten wir in ein Nebensträßchen ein, das uns bald Kurve um Kurve an Höhe gewinnen ließ. Ab der Nollenalpe war dann allerdings Schluss mit lustig –schwitzen und kämpfen war angesagt, um möglichst lange im Sattel zu bleiben. Aber leichter gesagt als getan und so wechselten wir bald in den Schiebemodus.

Tierische Überraschungen

Dann folgte dieser Augenblick, in dem wir uns beinahe wie im Dschungel von irgendwo vorkamen. Um die Ecke schoss ein wildes Tier, über und über mit langem Fell überzogen – es erinnerte mich fast an die wilden „Klausen“, die am 5. und 6. Dezember durch die Allgäuer Orte rennen und für großes Aufsehen bei Gästen und Kindern sorgen. Zum Glück hatte ich mein iPhone griffbereit und konnte schnell ein Bild festhalten. Allerdings hatte sich das Tier, ein schottisches Hochlandrind, wie sich später herausstellte, viel mehr vor uns erschrocken und deshalb die Flucht ergriffen. Kurz darauf begegneten wir zwei weiteren Tieren dieser Gattung – das „Baby“ glich fast einem kleinen Bären. Eine wirklich nette Begegnung in dieser sonst sehr ruhigen Gegend.

Das Steinerne Tor bietet Panoramablicke der besonderen Art

Tierische Begegnungen auf dem Weg zum Steinernen Tor
Tierische Begegnungen auf dem Weg zum Steinernen Tor
Der höchste Punkt unserer Tour, das „Steinerne Tor“, sollte bald folgen. Den Namen erhielt dieser Ort durch die zwei Felsen aus Nagelfluhgestein, die einen fantastischen Blick zum gegenüber liegenden Hoch Häderich und die westliche Nagelfluhkette freigeben. Wir genossen den Ausblick – die Mühen des Anstieges hatten sich gelohnt!

Das „Steinerne Tor“ auf dem Kojen mit Blick zur Nagelfluhkette
Ab hier ging es flott hinunter zur Moosalpe und weiter durch das wunderschöne Hochmoor des Imgberggebietes (ein Teil des Alperlebnispfades). Wir entschieden uns für die moderate Variante über die Alpe Hochwies, die auf ihrer Holztäfelung noch auf fast nostalgische Art zur Einkehr einlädt.

Zurück ging es über die Alpe Hochbühl und das Imberghaus auf der Fahrstraße nach Steibis und weiter bergab bis nach Weißach. Ein letzter knackiger Anstieg über die Mühlhalde brachte unsere Schenkel noch einmal kurz zum Brennen. Dann erreichten wir auch schon unseren Ausgangspunkt in Oberstaufen.

Tourdaten: Ab Oberstaufen: Länge 28 Kilometer, 1.000 Höhenmeter, 3,5 – 4,5 Stunden

→ Hier gehts zur Tour

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