Wandern am Hündle Gipfel
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Wandern macht glücklich

Wandern macht glücklich - Acht Gründe, warum Du wandern solltest

am 01.06.2018 von Andrea Presser

Wandern ist so beliebt wie nie und begeistert Jung und Alt gleichermaßen. Dass eine Tour auf Schusters Rappen nicht nur zum Wohlerhalten der Gesundheit beiträgt, sondern auch noch glücklich macht, belegen sogar Studien.

Psychiater Markus Fischl von der Landesnervenklinik Linz ist sich sicher: „Wandern wäre unbezahlbar, wenn man es als Medikament verkaufen würde.“ Diese Aussagen geben eigentlich schon genug Anreiz, regelmäßig die Wanderstiefel zu schnüren. Wer noch mehr Gründe braucht, hier sind sie – ein Plädoyer für das Wandern.

Wandern am Hochgrat
Wandern am Hochgrat

1. Beim Wandern die Natur erleben
Was gibt es Schöneres, als die Natur auf zwei Beinen zu erkunden und mit allen Sinnen zu erleben. Auf die Frage, warum die Menschen wandern gehen und was sie auf einer Wanderung am meisten schätzen, antwortete bei einer Umfrage des Forschungsinstituts „Research Now“ knapp die Hälfte der Teilnehmer: Wegen dem Naturerlebnis. 47% der Befragten packt ihren Wanderrucksack hauptsächlich, um die Schönheiten und Besonderheiten der Natur zu genießen.

2. Wandern ist gesund
Dass Wandern gesund ist, wussten schon unsere Großeltern. Und zwar für Körper und Geist. Wandern ist Erholung und gleichzeitig gesunde Bewegung – der perfekte Ausgleich. Die Bewegung in freier Natur ist gesundheitsfördernd für das Herz-Kreislauf-System und beugt damit Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes und Übergewicht vor. Die gute Durchblutung wirkt positiv auf Gelenke und Knochen. Außerdem sorgt es gegen Osteoporose vor, weil sich der Aufbauprozess der Knochen verbessert. Die Redewendung „es geht aufwärts“ hat also durchaus seine Berechtigung. Bei Knie- oder Hüftproblemen ist allerdings Vorsicht geboten. Ggf. empfiehlt es sich im Gebirge, schwierige Wege mit einer Bergbahn abzukürzen.

3. Wandern macht schön
Wandern ist eine der besten Sportarten überhaupt, wenn es ums Abnehmen geht. Bei längeren Wanderungen ist die Fettverbrennung besonders effizient. Und wer regelmäßig wandert, hat erwiesenermaßen weniger Lust auf Süßigkeiten. Durch den niedrigeren Sauerstoffgehalt in der Höhe nehmen Bergwanderer noch leichter ab als andere, so das Fazit einer Studie der Universitätsklinik München. „Die Höhenluft zügelt den Appetit“, erklären die Ernährungsmediziner. Außerdem regt Wandern den Stoffwechsel an, die Haut wird damit besser durchblutet und der Teint wirkt rosig.

Oberstaufen - Wanderparadies
Oberstaufen - Wanderparadies

4. Wandern stärkt die Fitness
Durch regelmäßiges Wandern erhält und steigert man seine Ausdauerfähigkeit und Fitness. Nach und nach können längere und auch anspruchsvollere Touren in Angriff genommen werden. Als Einsteiger empfiehlt es sich, mit kürzeren Touren zu beginnen und Dauer und Schwierigkeitsgrad nach Fitness- und Erfahrungsstand zu steigern. Zudem eignet sich Wandern auch als Einstieg für andere (Ausdauer-) Sportarten wie Joggen, Bergsteigen, Langlaufen oder Skitouren im Winter.

5. Wandern wirkt bei Kummer und Depressionen
Wenn Dich etwas bedrückt, dann schnüre am besten Deine Wanderschuhe und ab in die Natur. Wandern ist stimmungsaufhellend. Das Glückshormon Serotonin lässt sich nämlich nicht einfach essen oder in Form einer Pille schlucken - es muss direkt im Gehirn hergestellt werden. Durch die Bewegung und die Sinneseindrücke beim Wandern werden solche Glückshormone freigesetzt. Je höher Du steigst, desto kleiner werden die Sorgen und Probleme. Ein Ausflug in die Berge wirkt wie ein hochpotentes Antidepressivum. Auch bei Antriebslosigkeit und Müdigkeit bewirkt schon eine moderate Wanderung wahre Wunder.

6. Wandern baut Stress ab
Anstrengende Business-Meetings, Termine hier und da sowie die täglichen Herausforderungen des Alltags gehen an die Nerven. Eine genussvolle Wanderung ist für 25 Prozent der Deutschen die beste Medizin gegen Stress. Eine durchgeführte Studie mit dem klingenden Namen „Übern Berg“ hat einen Zusammenhang zwischen Wandern, Naturerleben und der Reduktion von Hoffnungslosigkeit aufzeigen können. Nach einer 9-wöchigen Wanderphase gaben die teilnehmenden Probanden an, in den Bergen mehr Selbstvertrauen bekommen und weniger Stress empfunden zu haben.

Wandern auf den Hündlegipfel
Wandern auf den Hündlegipfel

7. Wandern entschleunigt
Am Morgen fällt der erste Blick aufs Handy und kurz vor dem Einschlafen wird ein letztes Mal Facebook & Co. gecheckt – immer mehr Menschen rutschen in eine Art digitalen Dauerkonsum. Sich ab und zu mal eine (digitale) Auszeit nehmen, das kann für jeden sinnvoll sein. Beim Wandern kommt man mit jedem Schritt mehr bei sich selbst an. Man entschleunigt. Die inneren Stimmen im Kopf werden zunehmend leiser und man nimmt mit allen Sinnen die Einmaligkeit der Natur wahr. So reduziert man in Verbindung mit Achtsamkeit für den jeweiligen Moment nicht nur inneren Stress, auch die psychische Widerstandskraft nimmt zu.

8. Wandern macht schlau
Ein weiteres Plädoyer für die Berge: Bewegung an der frischen Luft regt die Gehirnzellen an und setzt damit zusätzliche Energie frei. Eine Studie der Uni Pittsburgh sagt, dass regelmäßiges Wandern das Risiko von altersbedingtem Gedächtnisverlust um 50 Prozent mindert und gleichzeitig die Konzentrationsfähigkeit erhöht. Bei einem Test schnitten Personen, die diesen nach einer Wanderung absolvierten, deutlich besser ab als andere, die nur einen Stadtbummel unternommen oder sich daheim aufgehalten hatten. So startet man nach einer Wanderung am Wochenende energiegeladen in die neue Arbeitswoche.

Fazit: Wandern steht für Glück
Das antworteten Studienteilnehmer auf die Frage, was sie mit dem Begriff Wandern verbinden. Gleich 39 Prozent der Befragten gaben an, dass sie die Aktivität Wandern am ehesten mit dem Begriff Glück assoziieren. Erst danach folgten mit 32 Prozent die Begriffe Entspannung und Fitness (19%). An der Studie, die im Auftrag der Marke GORE-TEX stattfand, nahmen 1.011 Teilnehmer in Deutschland und 7.011 Teilnehmer europaweit im Alter zwischen 20 und 59 Jahren teil. Ein tolles Fazit, oder?

Falls Du jetzt Lust auf einen Wanderurlaub in Oberstaufen bekommen hast, haben wir schon einmal ein paar Informationen über unser Wandergebiet zusammengefasst:

Alpine Gipfel, schmale Grate, sonnige Pfade durch Bergwiesen, Rast an Alphütten, Aussichten auf Täler und Wälder, schroffe Felsen – der weißblaue Himmel meint es rund um Oberstaufen ausgesprochen gut mit dem Wanderer. Das Wandergebiet erstreckt sich über 300 Kilometer und drei Höhenlagen und bietet von sanften Einsteigertouren bis zur bekannten Gratwanderung über die Nagelfluhkette für jeden das Passende. Erlebnisreiche Premiumwege starten an den Bergstationen der drei Bergbahnen, Themenwege und geführte Wanderungen runden das Angebot ab. Das Landesamt für Umwelt zählt die Umgebung Oberstaufens sogar zu „Bayerns schönsten Geotopen“. Außerdem ist der heilklimatische Kurort das touristische Zentrum des ersten deutsch-österreichischen Naturparks Nagelfluhkette – und er ist der Ort mit den meisten Alpen und Alphütten im Land.

Viele Gründe – und längst nicht alle, um einen (Wander-)Urlaub in Oberstaufen zu verbringen. Die Ferienregion hat noch viel mehr zu bieten: Erlebnismöglichkeiten rund um Heimat, Tradition und Lebensfreude.

Mehr Infos über Deinen Wanderurlaub in der Ferienregion Oberstaufen gibt es → hier

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