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Wandern für Einsteiger - Wanderschilder lesen

Wandern für Einsteiger - Wanderschilder lesen

am 13.07.2018

Gerade im unbekannten Gelände sind sie goldwert - die Wanderschilder. Sie geben uns die Richtung an, die Gehzeit und die Schwierigkeit des Wanderweges. Doch die Beschilderung muss auch verstanden werden. Unser Wanderführer Theo gibt Euch hilfreiche Tipps.

Die richtige Orientierung auf den Wanderwegen um Oberstaufen

Das Smartphone oder ein GPS-Gerät können für die Orientierung der Wanderer hilfreich und nüztlich sein, vor allem in unbekanntem Gelände. Doch was tun, wenn man keinen Empfang hat? Wanderschilder oder Wegweiser und eine Wanderkarte sind auf den Bergwegen immer noch unverzichtbar und können Leben retten! In diesem Beitrag erklären wir Euch, wie man Wanderschilder richtig liest, um so seine eigenen Fähigkeiten besser einschätzen zu können und bei Notfallsituationen das richtige zu tun. Das Lesen einer Wanderkarte haben wir für Euch in einem weiteren Beitrag zusammengefasst!

Farbige Punkte auf den Schildern

Man unterscheidet gelbe, rote und blaue Punkte bzw. Pfeile auf den Wanderschildern. Diese zeigen an, wie schwierig ein Wanderweg oder Bergpfad ist.

  • GELB steht dabei für einfach: Hierbei handelt es sich um leicht begehbare Spazier- und Wanderwege.
  • ROTE Bergwege sind mittelschwer. Sie sind oft steiler und hier sollte man Schuhe mit griffiger Sohle verwenden.
  • BLAUE Bergwege sind schwierig und meist steiler. Der Weg birgt zudem alpine Gefahren. Festes Schuhwerk, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich.
Legende Wanderschilder
Legende Wanderschilder

Der Gehzeit-Hinweis auf den Wanderschildern

Auf den meisten Wanderschildern in Oberstaufen sind jeweils die Gehzeiten gekennzeichnet. Allgemein gilt, bei der Gehzeit lieber etwas großzügiger kalkulieren, besonders dann, wenn das Wetter unbeständig ist und eventuell umschlägt. Gerade im Hochsommer ist mit der Zunahme der Temperatur mit Gewittern im Tagesverlauf immer zu rechnen! Der Deutsche Alpenverein (DAV) hat zur Berechung der Gehzeit eine Faustregel zur Orientierung: In einer Stunde legt ein Wanderer beim Aufstieg etwa 300 Höhenmeter oder beim Abstieg etwa 500 Meter zurück. Auf gerader Strecke kommt der Durchschnittswanderer etwa vier Kilometer weit.

Was tun bei einem Notfall - Hinweis auf dem Wegweiser beachten!

Solltest Du in den Bergen in eine Notfallsituation kommen und es ist ein Wegweiser in der Nähe, dann solltest Du bei der Bergrettung unbedingt die GPS-Daten durchgeben. Die 11-stellige Nummer befindet sich links unten auf dem Wanderschild. Mit diesen Koordinaten kann die Bergwacht Deinen genauen Standort herausfinden, um Dich schnellstmöglich zu erreichen. Zudem sind auf den Wegweisern in den Allgäuer Bergen grundsätzlich auch die Höhenmeter-Angaben notiert.

Übrigens ist die Notfall-Rufnummer in den Bergen die -112, welche europaweit gilt!

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